Zukunftsängste und finanzielle Belastungen hemmen den Kinderwunsch in Deutschland
Zukunftsängste und hohe Kosten bremsen den Kinderwunsch vieler Deutscher
Image: Welt
Eine neue Studie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen zeigt, dass die sinkende Geburtenrate in Deutschland auf wachsende Zukunftsängste und finanzielle Belastungen zurückzuführen ist. Zwei Drittel der Befragten geben die Kosten von Kindern als Hauptgrund an, während viele auch die unsichere Zukunft und unzureichende staatliche Rahmenbedingungen als Hindernisse sehen.
- 01Zwei Drittel der Befragten nennen die Kosten von Kindern als Hauptgrund für den Rückgang der Geburtenrate.
- 02Fast 60% der Befragten äußern Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder.
- 03Über die Hälfte der Befragten sieht unzureichende staatliche Rahmenbedingungen als Hindernis für die Familiengründung.
- 04Der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit wird ebenfalls häufig als Grund genannt.
- 05Die Sorgen um eine gute Zukunft für Kinder sind im Vergleich zu 2016 um 13% gestiegen.
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Laut einer aktuellen Studie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen ist der Rückgang der Geburtenrate in Deutschland vor allem auf wachsende Unsicherheiten und finanzielle Belastungen zurückzuführen. Eine repräsentative Umfrage unter mehr als 2000 Erwachsenen zeigt, dass zwei Drittel der Befragten die Kosten für Kinder als Hauptgrund angeben, warum sie keine Familie gründen. Zudem äußern fast 60% der Teilnehmer Bedenken hinsichtlich der unsicheren Zukunft ihrer Kinder, während mehr als die Hälfte unzureichende staatliche Rahmenbedingungen als Hindernis sieht. Im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage vor zehn Jahren hat sich die Wahrnehmung verändert: Die Sorge um die Zukunft der Kinder hat um 13% zugenommen, während berufliche Gründe an Bedeutung verloren haben. Der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Ulrich Reinhardt, betont, dass die Bürger sich zunehmend um die Lebensbedingungen ihrer Kinder sorgen, anstatt sich auf berufliche Herausforderungen zu konzentrieren. Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen, dass Frauen häufiger das Fehlen eines geeigneten Partners nennen, während Männer oft ihre Karriere priorisieren.
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Die Ergebnisse der Studie könnten die politische Diskussion über Familienförderung und finanzielle Unterstützung für Eltern anregen.
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