Bundesforschungsministerin Bär äußert Zweifel an schneller BaFöG-Reform
"Ist nachvollziehbar": Auch Bär zweifelt an schneller Bafög-Reform

Image: Ntv
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat ihre Zweifel an einer zügigen Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BaFöG) geäußert, da die Unterstützung innerhalb der Regierungsfraktionen schwindet. Die Reform sieht eine Erhöhung der Wohnkostenpauschale und Anpassungen des Grundbedarfs vor, steht jedoch unter dem Vorbehalt der Finanzierung.
- 01Dorothee Bär (Bundesforschungsministerin) hat Zweifel an der Unterstützung der BaFöG-Reform durch die Regierungsfraktionen geäußert.
- 02Die Reform umfasst eine Erhöhung der Wohnkostenpauschale von 380 auf 440 Euro pro Monat zum Wintersemester.
- 03Der Grundbedarf soll in zwei Schritten bis zum Wintersemester 2028/2029 an das Niveau der Grundsicherung angepasst werden.
- 04Jens Spahn (Unionsfraktionschef) sieht aufgrund der Haushaltslage keine Spielräume für eine Erhöhung der staatlichen Leistungen, einschließlich BaFöG.
- 05Studierendenvertretungen kritisieren die Situation und empfinden die Absage an die Reform als Schlag ins Gesicht angesichts steigender Lebenshaltungskosten.
Advertisement
In-Article Ad
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat in einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe ihre Bedenken hinsichtlich einer schnellen Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BaFöG) geäußert. Obwohl im Koalitionsvertrag eine Erhöhung des BaFöG vereinbart wurde, fehlt es an der Unterstützung innerhalb der Regierungsfraktionen. Bär betonte, dass die Politik Prioritäten setzen müsse und es nicht sinnvoll sei, Forderungen einzubringen, die keine Mehrheit finden. Die geplante Reform sieht eine Erhöhung der Wohnkostenpauschale für Studierende, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, vor. Diese soll von 380 Euro auf 440 Euro pro Monat steigen. Zudem ist eine schrittweise Anpassung des Grundbedarfs an das Niveau der Grundsicherung bis 2029 vorgesehen. Jens Spahn, der Unionsfraktionschef, hat jedoch erklärt, dass aufgrund der angespannten Haushaltslage keine zusätzlichen finanziellen Mittel für die Unterstützung von Studierenden bereitgestellt werden können. Dies hat zu scharfer Kritik von Studentenvertretungen geführt, die die Entscheidung als ungerecht empfinden.
Advertisement
In-Article Ad
Die Unsicherheit über die BaFöG-Reform hat direkte Auswirkungen auf Studierende, die auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind.
Advertisement
In-Article Ad
Reader Poll
Wie bewerten Sie die geplante BaFöG-Reform?
Connecting to poll...
Originalartikel lesen
Besuchen Sie die Quelle für den vollständigen Artikel.



