Russland rekrutiert Peruaner mit falschen Jobangeboten für den Krieg
Pass abgenommen und an die Front: Russland lockt offenbar Hunderte Peruaner mit Fake-Jobs in den Krieg
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Hunderte Peruaner wurden offenbar mit gefälschten Jobangeboten nach Russland gelockt und zum Militärdienst gezwungen. Mindestens 13 sind bereits tot, während über 130 als vermisst gelten. Die peruanische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Menschenhandels.
- 01Hunderte Peruaner wurden mit falschen Jobversprechen nach Russland gelockt.
- 02Mindestens 13 Peruaner sind tot, 135 werden vermisst.
- 03Die peruanische Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandels eingeleitet.
- 04Versprochen wurden hohe Gehälter und ein Willkommensbonus, den die meisten jedoch nie erhielten.
- 05Die russische Botschaft in Lima äußerte sich zu den Vorwürfen und respektiert die Entscheidungen der ausländischen Bürger.
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Hunderte Peruaner sind offenbar mit falschen Jobangeboten nach Russland gelockt worden, um dort als Soldaten im Krieg gegen die Ukraine zu kämpfen. Die peruanische Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandels eingeleitet, nachdem Berichte über mindestens 13 Todesfälle und 135 vermisste Personen aufgetaucht sind. Die Betroffenen wurden mit lukrativen Angeboten als Wachleute, Köche oder Ingenieure angelockt, wobei Gehälter von 2200 bis 3400 Euro pro Monat sowie ein Willkommensbonus von 17.000 Euro versprochen wurden. Die meisten erhielten jedoch kein Geld. Nach ihrer Ankunft in Russland wurden ihnen die Pässe abgenommen, sie erhielten eine kurze militärische Ausbildung und wurden dann an die Front geschickt. Die peruanischen Behörden haben die russische Botschaft um Auskunft über den Verbleib der Staatsbürger gebeten, während die Botschaft erklärte, sie respektiere die Entscheidungen der ausländischen Bürger, die sich an der Verteidigung Russlands beteiligen möchten.
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Die Situation betrifft die betroffenen Familien in Peru, die um Hilfe bitten und möglicherweise rechtliche Schritte gegen die Rekrutierung einleiten müssen.
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