Bundesgesundheitsministerin Warken verteidigt Milliarden-Einsparungen für Krankenkassen
Warken bezeichnet Milliarden-Einsparungen als „Zumutung“ – „aber Situation lässt mir keine Wahl“
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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die geplanten Einsparungen von 16,3 Milliarden Euro zur Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen verteidigt. Diese Maßnahmen sind notwendig, um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern. Trotz der Kritik der Ärzteschaft bekräftigte sie den Plan, das Gesetz noch vor der Sommerpause im Bundestag zu verabschieden.
- 01Nina Warken bezeichnet Einsparungen als notwendig, trotz Kritik.
- 02Die Reform soll die gesetzlichen Krankenkassen bis 2027 um 16,3 Milliarden Euro entlasten.
- 03Geplante Maßnahmen umfassen Ausgabenbremsen und höhere Zuzahlungen für Medikamente.
- 04Ärztepäsident Klaus Reinhardt kritisiert die Reform und fordert eine Pause.
- 05Der Zeitplan sieht eine Verabschiedung des Gesetzes vor der Sommerpause vor.
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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die geplanten Einsparungen von 16,3 Milliarden Euro zur Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen bei der Eröffnung des Deutschen Ärztetages in Hannover verteidigt. Sie bezeichnete die Maßnahmen als „Zumutung“, die jedoch notwendig seien, um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern. Warken betonte, dass ohne Reformen die Ausgabendynamik nicht tragbar sei und eine Finanzlücke von 15,3 Milliarden Euro bis 2027 geschlossen werden müsse. Geplant sind unter anderem Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und der Pharmabranche sowie höhere Zuzahlungen für Medikamente. Der Ärztepäsident Klaus Reinhardt äußerte scharfe Kritik an den Reformplänen und forderte, diese auf Eis zu legen, da eine so ambitionierte Aufgabe nicht einfach durch das Parlament gedrückt werden könne. Warken bekräftigte den ambitionierten Zeitplan, das Gesetz noch vor der Sommerpause im Bundestag zu beschließen.
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Die Einsparungen könnten zu höheren Zuzahlungen für Patienten führen und die finanzielle Belastung im Gesundheitswesen verändern.
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