Todeszahl nach ukrainischem Drohnenangriff in Luhansk steigt auf 18
Ukraine: Nach Angriff auf Wohnheim in russischem Gebiet – Todeszahl steigt
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Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnheim in Starobilsk, im russisch besetzten Luhansk, ist die Zahl der Toten auf 18 gestiegen. Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Angriff als 'Terrorakt', während die Ukraine die Vorwürfe als Desinformation zurückweist. Präsident Selenskyj kritisierte zudem einen Vorschlag zur EU-Mitgliedschaft von Kanzler Merz.
- 01Die Zahl der Toten nach dem Angriff auf das Wohnheim in Starobilsk ist auf 18 gestiegen.
- 02Drei Personen werden weiterhin vermisst, während die Suche nach ihnen andauert.
- 03Wladimir Putin bezeichnete den Angriff als 'Terrorakt' und warf der Ukraine vor, militärische Ziele anzugreifen.
- 04Der ukrainische Generalstab wies die Vorwürfe als Desinformation zurück und erklärte, dass die angegriffene Einheit auf Drohnenangriffe gegen die Ukraine spezialisiert war.
- 05Präsident Selenskyj forderte eine vollwertige EU-Mitgliedschaft für die Ukraine und kritisierte den Vorschlag von Kanzler Merz für einen 'assoziierten' Status.
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Am Freitag, dem 23. Mai, führte ein ukrainischer Drohnenangriff auf ein Wohnheim einer Berufsschule in Starobilsk, das im russisch besetzten Luhansk liegt, zu einer tragischen Erhöhung der Todeszahl auf 18. Laut dem russischen Zivilschutzministerium wurden weitere Leichen aus den Trümmern geborgen, und es wird vermutet, dass drei Personen weiterhin vermisst werden. Kremlchef Wladimir Putin bezeichnete den Angriff als 'Terrorakt', während der ukrainische Generalstab die Vorwürfe als Desinformation zurückwies. Die angegriffene Einheit war auf Drohnenangriffe gegen die Ukraine spezialisiert. In einem weiteren Kontext kritisierte Präsident Wolodymyr Selenskyj einen Vorschlag des deutschen Kanzlers Friedrich Merz, der einen 'assoziierten' Status für die Ukraine und andere EU-Beitrittskandidaten vorschlug. Selenskyj betonte, dass die Ukraine nur eine vollwertige Mitgliedschaft akzeptieren wolle, da sie für ein vollständiges europäisches Projekt unverzichtbar sei. Der EU-Beitrittsprozess für die Ukraine verläuft jedoch schleppend, insbesondere aufgrund von Blockaden durch Ungarn.
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Der Angriff hat nicht nur menschliche Tragödien verursacht, sondern könnte auch die geopolitische Lage in der Region weiter destabilisieren.
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