Speyer: 630 Arbeitsplätze fallen weg – TE Connectivity schließt Produktion
Neuer Schock für ganze Stadt - Autozulieferer streicht 630 Arbeitsplätze
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In Speyer, Rheinland-Pfalz, wird die Schließung der Produktion bei TE Connectivity 630 Arbeitsplätze kosten. Dies geschieht inmitten einer wirtschaftlichen Krise, die bereits zu einem Stellenabbau von über 1200 Arbeitsplätzen in der Region geführt hat. Die Gewerkschaft kritisiert die Entscheidung als sozial unverantwortlich.
- 01TE Connectivity plant die Schließung der Produktion bis Ende 2028, was 630 Arbeitsplätze betrifft.
- 02Die Entscheidung folgt auf bereits angekündigte Stellenstreichungen bei anderen Unternehmen in Speyer.
- 03Die Gewerkschaft sieht die wirtschaftliche Notwendigkeit des Stellenabbaus kritisch.
- 04Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler fordert Unterstützung von Landes- und Bundesregierung.
- 05Die Automobilzuliefererbranche steht vor einer schweren Krise mit mehreren Insolvenzen.
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630 Arbeitsplätze werden in Speyer, Rheinland-Pfalz, durch die Schließung der Produktion bei TE Connectivity verloren gehen. Dies ist Teil eines größeren Trends, da innerhalb von nur drei Wochen über 1200 Arbeitsplätze in der Stadt gefährdet sind. TE Connectivity, ein Hersteller von Steckverbindungen und Sensoren für die Automobilindustrie, begründet den Stellenabbau mit schwacher Nachfrage sowie anhaltendem Kosten- und Wettbewerbsdruck. Nur 140 Arbeitsplätze in Engineering- und Verwaltungsfunktionen sollen erhalten bleiben. Yves Geiger, Vorsitzender des Stadtverbandes Speyer im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), kritisiert die Entscheidung als sozial unverantwortlich und warnt vor einer Kettenreaktion, die auch andere Zulieferer betreffen könnte. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) fordert eine stärkere Unterstützung von Landes- und Bundesregierung, um den Strukturwandel in der Autoindustrie abzufedern. Die Produktion soll in andere Werke, darunter Standorte in Bayern, Indien und Belgien, verlagert werden. Die Automobilzuliefererbranche insgesamt ist in einer schweren Krise, was sich auch in Insolvenzen anderer Unternehmen niederschlägt.
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Die Schließung der Produktion wird die wirtschaftliche Situation in Speyer erheblich verschlechtern, da viele Familien von den Arbeitsplätzen abhängig sind. Die Stadt könnte durch den Verlust von Arbeitsplätzen wirtschaftlich zurückfallen.
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