DOSB-Chef Otto Fricke über die Olympiabewerbung und gesellschaftliche Veränderungen
„So geht’s nicht weiter“ – der DOSB-Chef über den nötigen Wandel durch Olympia
Image: Welt
Otto Fricke, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), spricht über die bevorstehende Abstimmung in Hamburg zur Olympiabewerbung und die gesellschaftlichen Veränderungen, die damit einhergehen. Er betont die Wichtigkeit von Gemeinschaft und die positiven Effekte von Sport auf die Gesellschaft, während er auch die Bedenken der Gegner adressiert.
- 01Die Zustimmung zur Olympiabewerbung in München lag bei über zwei Dritteln, was als positives Signal für weitere Bewerbungen gewertet wird.
- 02Fricke hebt die Bedeutung der IOC-Reformen hervor, die es ermöglichen, dass sich die Spiele an die Stadt anpassen, anstatt umgekehrt.
- 03Die Bewerbungsphase hat bereits zu einer erhöhten Finanzierung des Sports in Deutschland geführt, auch für Breitensportprojekte.
- 04Fricke sieht die Sicherheitskosten als Teil der allgemeinen Finanzierung des Sports und plädiert für eine konsistente Argumentation in der Debatte.
- 05Er betont, dass der Weg zur Bewerbung bereits einen positiven Einfluss auf die Stadtentwicklung und Infrastruktur hat.
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Otto Fricke, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), äußert sich im Vorfeld des Hamburger Olympia-Referendums, das am 31. Mai endet. Er sieht die Bewerbung als Chance für den Sport und die Gesellschaft, da sie Gemeinschaft und positive Veränderungen fördern kann. Die Zustimmung zur Olympiabewerbung in München war mit über zwei Dritteln überraschend hoch und könnte als Rückenwind für Hamburg dienen. Fricke betont, dass die IOC-Reformen die Spiele an die Städte anpassen und nicht umgekehrt, was zu einer nachhaltigen Entwicklung führen kann. Zudem hebt er hervor, dass die Bewerbungsphase bereits zu mehr Mitteln für den Sport führt, insbesondere für den Breitensport. Sicherheitsbedenken werden ebenfalls angesprochen; Fricke argumentiert, dass diese Kosten nicht nur vom Sport getragen werden sollten. Er sieht die Bewerbung nicht nur als Wettbewerb, sondern als Möglichkeit für Deutschland, sich als verlässlicher Partner zu positionieren. Die Diskussion um die Spiele 2036 wird ebenfalls thematisiert, wobei Fricke betont, dass Deutschland aus seiner Geschichte Verantwortung übernehmen würde.
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Die Olympiabewerbung könnte zu einer verbesserten Infrastruktur und mehr Investitionen im Sport führen, was auch den Breitensport in Hamburg zugutekommen würde.
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