Einbürgerungen in Deutschland erreichen Rekordhöhe
Zahl der Einbürgerungen steigt auf neuen Höchststand

Image: Welt
Im Jahr 2025 haben etwa 332.500 Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit erworben, was einen neuen Höchststand darstellt. Die häufigsten Einbürgerungen stammen von syrischen, türkischen und russischen Staatsangehörigen. Eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die Ende Juni 2024 in Kraft tritt, ermöglicht es, die bisherige Staatsangehörigkeit zu behalten.
- 01Die Anzahl der Einbürgerungen in Deutschland hat einen neuen Rekord von rund 332.500 erreicht.
- 02Syrische Staatsangehörige stellen die größte Gruppe unter den neuen Einbürgerungen, gefolgt von Türken und Russen.
- 0391 Prozent der Einbürgerungen erfolgten durch Regelfälle und Miteinbürgerungen von Ehepartnern und Kindern.
- 04Die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts erlaubt es, die vorherige Staatsangehörigkeit zu behalten, was von der Mehrheit der neuen Bürger genutzt wurde.
- 05CDU-Innenexperte Günther Krings fordert Änderungen im Staatsangehörigkeitsgesetz, um den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit in bestimmten Fällen zu erleichtern.
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Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland hat im Jahr 2025 mit etwa 332.500 neuen Staatsbürgern einen neuen Höchststand erreicht, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtet. Am häufigsten ließen sich Menschen aus Syrien einbürgern, gefolgt von Staatsangehörigen aus der Türkei und Russland. Die meisten Einbürgerungen erfolgten durch Regelfälle, die eine Mindestaufenthaltsdauer von fünf Jahren erforderten, sowie durch Miteinbürgerungen von Ehepartnern und Kindern. Diese beiden Kategorien machten 91 Prozent aller Einbürgerungen aus. Eine neue Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die Ende Juni 2024 in Kraft tritt, erlaubt es den neuen Bürgern, ihre vorherige Staatsangehörigkeit zu behalten. Dies wurde von der Mehrheit der Einbürgerungen in Anspruch genommen, wobei die Quote der Mehrstaatigkeit in einigen Städten zwischen 85 Prozent und 98 Prozent lag. CDU-Innenexperte Günther Krings äußerte Bedenken bezüglich der hohen Zahl an Doppelstaatsbürgerschaften und forderte gesetzgeberische Maßnahmen zur Erleichterung des Verlusts der deutschen Staatsangehörigkeit in bestimmten Fällen.
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Die steigende Zahl der Einbürgerungen hat Auswirkungen auf die Integration und das Zusammenleben in Deutschland.
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