Niedersachsen führt Plattdeutsch als zweite Fremdsprache in Schulen ein
Niedersachsen: Schule in Ostfriesland bietet Plattdeutsch als zweite Fremdsprache an
Der Spiegel
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Ab dem kommenden Schuljahr können Schüler in Niedersachsen Plattdeutsch als reguläre zweite Fremdsprache wählen. Diese Entscheidung wurde vom Kultusministerium in Hannover genehmigt und soll die sprachliche Vielfalt fördern. Die Oberschule in Uplengen wird eng mit der Universität Oldenburg zusammenarbeiten, um Lehrkräfte auszubilden.
- 01Plattdeutsch wird ab dem 1. August als reguläre zweite Fremdsprache in der Oberschule Uplengen angeboten.
- 02Die Genehmigung wurde vom Kultusministerium unter Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) erteilt.
- 03Die Schule kooperiert mit der Universität Oldenburg zur Ausbildung von Lehramtsstudierenden für Plattdeutsch.
- 04Ein Kerncurriculum für Niederdeutsch wird entwickelt, um den Unterricht zu strukturieren.
- 05Die Einführung von Plattdeutsch als Schulfach ist Teil eines Umdenkens zur Förderung regionaler Sprachen in Niedersachsen.
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In Niedersachsen können Schüler ab dem kommenden Schuljahr Plattdeutsch als reguläre zweite Fremdsprache wählen. Das Kultusministerium in Hannover hat der Oberschule in Uplengen die Genehmigung erteilt, Niederdeutsch als Unterrichtsfach anzubieten. Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) betonte, dass dies ein neues Kapitel für die Sprachenvielfalt in Niedersachsen darstellt. Der Plattdeutschunterricht wird für Schüler angeboten, die ab dem 1. August in den sechsten Jahrgang eintreten. Während es bereits Wahlpflichtfächer für Plattdeutsch gibt, ist die Einführung als reguläre Fremdsprache neu. Die Oberschule arbeitet eng mit der Universität Oldenburg zusammen, die seit 2023 einen Studiengang für Niederdeutsch anbietet. Ab 2028 sollen auch Ausbildungsplätze für Referendare bereitstehen. Zudem wird ein Kerncurriculum entwickelt, um den Unterricht zu strukturieren. Diese Initiative ist Teil eines Umdenkens zur Wertschätzung regionaler Sprachen, das durch EU-Initiativen gefördert wird.
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Die Einführung von Plattdeutsch als reguläre Fremdsprache fördert die sprachliche Vielfalt und das Bewusstsein für regionale Sprachen in Niedersachsen.
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