Studierende empört über Äußerungen von Ministerin Bär zur Bafög-Reform
Bafög: Dorothee Bär äußert sich, Studierende sind empört
Der Spiegel
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Die Äußerungen von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) zur Bafög-Reform haben bei Studierenden Empörung ausgelöst. Der Studierendenverband kritisierte ihre Sicht auf die finanzielle Lage der Studierenden als unrealistisch und kündigte eine Kundgebung an. Die Reform soll eine Anhebung der Wohnkostenpauschale und Anpassungen des Bafög-Grundbedarfs umfassen.
- 01Dorothee Bär äußerte, dass eine baldige Bafög-Reform nicht zu erwarten sei, was zu massiver Kritik der Studierenden führte.
- 02Der Studierendenverband Freier Zusammenschluss von Student*innenschaften kündigte eine Kundgebung vor dem Konrad-Adenauer-Haus an.
- 03Aktuell haben zwei Drittel der Studierenden einen Nebenjob, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.
- 04Die geplante Reform sieht eine Anhebung der Wohnkostenpauschale von 380 auf 440 Euro pro Monat vor.
- 05Das Deutsche Studierendenwerk kritisierte Bärs Aussagen als realitätsfern und wies auf die hohe Armutsquote unter Studierenden hin.
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Die Äußerungen von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) zur geplanten Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög) haben eine Welle der Empörung unter Studierenden ausgelöst. Bär stellte in einem Interview klar, dass sie nicht mit einer baldigen Reform rechne und bezeichnete die Situation für Studierende als privilegiert. Diese Sichtweise wurde vom Studierendenverband Freier Zusammenschluss von Student*innenschaften (fzs) als »Frechheit« kritisiert. Der fzs kündigte eine Kundgebung an, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, mit denen viele Studierende konfrontiert sind, da zwei Drittel von ihnen auf Nebenjobs angewiesen sind. Die geplante Reform soll unter anderem die Wohnkostenpauschale für Studierende, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, anheben. Trotz der Kritik hält das Ministerium an dem Zeitplan fest, die Reform bis Ende Juli im Kabinett zu verabschieden, um sie zum Wintersemester 2026/27 in Kraft zu setzen. Auch das Deutsche Studierendenwerk äußerte Bedenken und wies darauf hin, dass Studierende im Durchschnitt 53 Prozent ihres Einkommens für Wohnkosten ausgeben.
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Die Äußerungen von Bär und die geplante Reform könnten die finanzielle Situation von Millionen Studierenden in Deutschland beeinflussen.
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