Bundesregierung plant nur eingeschränkte WM-Besuche in den USA
Nur zu DFB-Spiel in Kanada: Bundesregierung vermeidet vorerst USA-Besuche bei der WM

Image: Ntv
Die deutsche Bundesregierung hat angekündigt, nur zum WM-Gruppenspiel der DFB-Elf in Kanada zu reisen und vermeidet vorerst Besuche in den USA. Kritiker, darunter der Grünen-Abgeordnete Boris Mijatović, bemängeln das Fehlen einer klaren Strategie im Umgang mit der Menschenrechtslage in den USA während des Turniers.
- 01Staatsministerin Christiane Schenderlein wird das Gruppenspiel der DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste in Toronto am 20. Juni besuchen.
- 02Bundeskanzler Friedrich Merz plant, zur WM zu reisen, falls das deutsche Team ins Finale kommt.
- 03Boris Mijatović kritisiert die Bundesregierung für fehlende Maßnahmen zur Menschenrechtslage in den USA.
- 04Menschenrechtsorganisationen warnen vor möglichen Menschenrechtsverletzungen während der WM.
- 05Mijatović fordert einen diplomatischen Boykott, falls es zu massiven Menschenrechtsverletzungen kommt.
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Die Bundesregierung hat beschlossen, während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nur zum Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste in Toronto, Kanada, zu reisen. Diese Entscheidung fällt in einen Kontext, in dem die USA als Austragungsland für die WM in der Kritik stehen, insbesondere aufgrund von Menschenrechtsfragen. Der Grünen-Abgeordnete Boris Mijatović äußerte Bedenken über die fehlende Strategie der Bundesregierung im Umgang mit der US-Regierung und deren Menschenrechtsbilanz. Er betont, dass offizielle Besuche in den USA eine Legitimierung der dortigen politischen Verhältnisse darstellen könnten. Mijatović fordert, dass die Bundesregierung sich klar zu den Missständen äußert, insbesondere wenn Regierungsvertreter an WM-Spielen in den USA teilnehmen. Menschenrechtsorganisationen warnen zudem, dass die WM eine potenzielle Menschenrechtskatastrophe werden könnte, insbesondere im Hinblick auf die Aktivitäten der US-Einwanderungsbehörde ICE. Mijatović schlägt vor, einen diplomatischen Boykott des Turniers zu diskutieren, sollte es zu unverhältnismäßigen Einsätzen oder anderen Menschenrechtsverletzungen kommen.
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Die Entscheidung der Bundesregierung, nur eingeschränkt an der WM teilzunehmen, könnte die Wahrnehmung der Menschenrechtslage in den USA beeinflussen und die diplomatischen Beziehungen belasten.
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