Zunahme von Rothaarigen: Eine evolutionäre Entwicklung
Evolutionsvorteil - Rothaarige werden immer mehr
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Neue Forschung zeigt, dass das Gen für rote Haare sich seit Jahrtausenden verstärkt durchsetzt. Eine Analyse von DNA-Proben von fast 16.000 menschlichen Überresten und über 6.000 lebenden Menschen belegt, dass Rothaarige und Menschen mit heller Haut häufiger werden, was möglicherweise mit der effizienteren Vitamin D-Produktion zusammenhängt.
- 01Das Gen für rote Haare wird immer häufiger.
- 02Forschung analysierte DNA von fast 16.000 alten und über 6.000 modernen Menschen.
- 03Rothaarige könnten in sonnenarmen Regionen einen evolutionären Vorteil haben.
- 04Die menschliche Evolution beschleunigte sich mit der Landwirtschaft.
- 05Nicht alle genetischen Veränderungen sind vorteilhaft, wie die Zunahme von Zöliakie-Risiken zeigt.
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Lange galten rote Haare als selten, doch neue Forschungen unter der Leitung von Dr. Ali Akbari und Prof. David Reich von der Harvard University zeigen, dass das Gen für rote Haare sich zunehmend durchsetzt. Durch die Analyse von DNA-Proben von fast 16.000 alten menschlichen Überresten und über 6.000 lebenden Menschen identifizierten die Forscher 479 Genvarianten, darunter Gene für rote Haare und helle Haut, die in den letzten Jahrtausenden häufiger wurden. Diese Entwicklung könnte mit der Fähigkeit von Rothaarigen, in sonnenarmen Regionen wie Nordeuropa Vitamin D effizienter zu produzieren, zusammenhängen. Die Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Nature“, zeigt auch, dass die menschliche Evolution nicht langsamer wurde mit dem Beginn der Landwirtschaft, sondern sich sogar beschleunigte. Allerdings sind nicht alle genetischen Veränderungen vorteilhaft, wie die Zunahme von Mutationen, die das Risiko für Zöliakie erhöhen, zeigt.
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