Flughäfen warnen vor massiven Flugstreichungen wegen hoher Kerosinpreise
Flughäfen warnen vor Millionen gestrichener Flüge
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Deutsche Flughäfen warnen vor möglichen Streichungen von bis zu 20 Millionen Flügen im Sommer aufgrund der hohen Kerosinpreise, die seit über zwei Monaten doppelt so hoch sind wie vor dem Ukraine-Krieg. Dies könnte insbesondere Billigfluglinien und weniger bedeutende touristische Ziele betreffen.
- 01Bis zu 20 Millionen Passagiere könnten von Flugstreichungen betroffen sein.
- 02Kerosinpreise sind seit über zwei Monaten doppelt so hoch wie vor dem Ukraine-Krieg.
- 03Flughäfen fordern staatliche Unterstützung zur Entlastung der Branche.
- 04Besonders gefährdet sind Billigfluglinien und touristisch weniger bedeutende Ziele.
- 05Die Luftverkehrssteuer in Deutschland gehört zu den höchsten in Europa.
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Die deutschen Flughäfen warnen vor erheblichen Flugstreichungen im Sommer, die durch die anhaltend hohen Kerosinpreise verursacht werden. Nach Einschätzung von Ralph Beisel, dem Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflugstätten (ADV), könnte es an einigen Standorten zu einem Kapazitätseinbruch von zehn Prozent kommen. Hochgerechnet wären bis zu 20 Millionen Passagiere betroffen, insbesondere bei Billigfluglinien und weniger bedeutenden touristischen Zielen. Die Kerosinpreise sind seit mehr als zwei Monaten doppelt so hoch wie vor dem Ukraine-Krieg, was viele Airlines dazu zwingt, Verbindungen zu streichen. Beisel fordert daher staatliche Unterstützung, einschließlich der Aussetzung oder Halbierung der Luftverkehrssteuer, die eine der höchsten in Europa ist und die wirtschaftlichen Probleme der Luftfahrtbranche verschärft.
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Die hohen Kerosinpreise könnten zu höheren Ticketpreisen und eingeschränkten Flugverbindungen führen, was Reisende finanziell belasten könnte.
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