Freispruch für ehemaligen FPÖ-Abgeordneten im Fall Marsalek
Ex-FPÖ-Abgeordneter: Fluchthilfe für Marsalek? Schellenbacher freigesprochen
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Ein Gericht in Österreich hat Thomas Schellenbacher, einen ehemaligen Abgeordneten der rechtspopulistischen FPÖ, vom Vorwurf der Fluchthilfe für den gesuchten Wirecard-Manager Jan Marsalek freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft plant, gegen das Urteil in Berufung zu gehen, da die Beweise für eine absichtliche Unterstützung von Marsalek fehlen.
- 01Thomas Schellenbacher wurde vom Vorwurf der Fluchthilfe für Jan Marsalek freigesprochen.
- 02Die Staatsanwaltschaft plant, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.
- 03Die Richterin stellte fest, dass keine Absicht von Schellenbacher nachgewiesen werden konnte.
- 04Jan Marsalek wird international gesucht und lebt angeblich unter falscher Identität in Moskau.
- 05Die rechtlichen Grundlagen für den Vorwurf der Begünstigung wurden als unzureichend erachtet.
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Ein Gericht in Österreich hat Thomas Schellenbacher, einen ehemaligen Abgeordneten der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), vom Vorwurf der Fluchthilfe für den gesuchten Wirecard-Manager Jan Marsalek freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft konnte nicht nachweisen, dass Schellenbacher die Absicht hatte, Marsalek bei der Flucht zu unterstützen. Er soll Marsalek geholfen haben, von einem Flugplatz in Bad Vöslau, etwa 30 Kilometer südlich von Wien, nach Belarus zu fliegen. Die Richterin erklärte, dass es an Beweisen für eine persönliche Motivation oder Absicht Schellenbachers fehle. Zudem blieb unklar, ob Marsalek zu diesem Zeitpunkt bereits eine Straftat begangen hatte, was die rechtliche Grundlage für den Vorwurf der Begünstigung in Frage stellte. Marsalek, der 2020 nach dem Bilanzskandal bei Wirecard ins Ausland geflohen ist, wird von der Staatsanwaltschaft München I wegen verschiedener Wirtschaftsdelikte gesucht und lebt Berichten zufolge unter falscher Identität in Moskau, wo er angeblich für den russischen Geheimdienst arbeitet. Die Staatsanwaltschaft hat angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen, wodurch das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.
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Der Fall könnte das Vertrauen in die Rechtsprechung und die politischen Verhältnisse in Österreich beeinflussen.
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