Gewinner des Iran-Kriegs: LNG, Dünger und Versicherungen im Fokus
LNG, Dünger, Versicherungen: Wer von Iran-Krieg und Hormus profitiert
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Die aktuelle Krise durch den Iran-Krieg hat verschiedene Gewinner hervorgebracht, insbesondere US-amerikanische LNG-Exporteure und die Düngerindustrie. Die Preise für LNG und Dünger steigen erheblich, während sich die geopolitischen Risiken für die Lieferketten verstärken. Auch Seekriegsversicherungen profitieren von der Situation, was zu höheren Kosten für Reeder führt.
- 01US-amerikanische LNG-Exporteure profitieren von gestiegenen Preisen, die in Europa und Asien auf bis zu 60 Euro pro Megawattstunde steigen.
- 02Die Düngerpreise haben sich aufgrund von Produktionsausfällen und Exportbeschränkungen auf über 720 US-Dollar pro Tonne erhöht.
- 03Die Seekriegsversicherungen haben ihre Prämien von 0,2 % auf bis zu 10 % des Schiffswertes erhöht, was die Kosten für den Transport weiter steigert.
- 04Die Schäden an der katarischen LNG-Anlage könnten 20 % des globalen LNG-Bedarfs reduzieren, was strukturell höhere Preise zur Folge hat.
- 05Unternehmen wie K+S in Deutschland verzeichnen Kursgewinne von 20 % aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Dünger.
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Die gegenwärtige Krise im Iran hat verschiedene Branchen zu Gewinnern gemacht, darunter insbesondere die LNG-Exporteure aus den USA, Australien und Norwegen. Die Internationale Energieagentur bezeichnet die Situation als die größte Versorgungsunterbrechung in der Geschichte des globalen Ölmarkts, da täglich rund 20 Millionen Barrel Öl durch die Straße von Hormus transportiert werden. Die Preise für LNG in Europa sind von 25 auf über 60 Euro pro Megawattstunde gestiegen, während asiatische Preise sogar um über 150 % angezogen haben. Dies führt dazu, dass viele Lieferanten ihre Tanker nach Asien umleiten, was den europäischen Markt weiter verknappen könnte. Auch die Düngerindustrie leidet unter Produktionsausfällen, insbesondere in Katar, was die Preise auf über 720 US-Dollar pro Tonne steigen lässt. Zudem profitieren Seekriegsversicherungen von der Krise, da die Prämien erheblich gestiegen sind. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Anfälligkeit globaler Lieferketten und die Notwendigkeit für Investitionen in alternative Routen und Infrastrukturen.
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Die steigenden Preise für LNG und Dünger könnten die Kosten für Verbraucher und Unternehmen in Europa und darüber hinaus erhöhen.
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