Harvey Weinsteins Vergewaltigungsprozess erneut gescheitert: Jury kann sich nicht einigen
Jury bei Vergewaltigungsprozess uneinig - Verfahren gegen Harvey Weinstein gescheitert
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Im Vergewaltigungsprozess gegen Harvey Weinstein, den ehemaligen Hollywood-Mogul, konnte die Jury erneut keine einstimmige Entscheidung treffen. Der Fall, in dem Jessica Mann Weinstein vorwirft, sie 2013 in einem Hotelzimmer in Manhattan vergewaltigt zu haben, wurde von Richter Curtis Farber für gescheitert erklärt. Es bleibt unklar, ob der Fall ein viertes Mal neu aufgerollt wird.
- 01Die Jury konnte sich nicht auf ein Urteil einigen, was zu einem Fehlprozess führte.
- 02Jessica Mann, die Klägerin, behauptet, Weinstein habe sie gegen ihren Willen zu sexuellem Kontakt gezwungen.
- 03Weinsteins Verteidigung argumentierte, dass Mann nach der angeblichen Tat weiterhin Kontakt zu ihm hatte.
- 04Der Fall zieht sich seit 2020 durch die New Yorker Gerichte, nachdem Weinstein 2020 verurteilt wurde.
- 05Weinstein hat in diesem Prozess nicht ausgesagt und bestreitet die Vorwürfe.
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Im Prozess gegen Harvey Weinstein, der wegen Vergewaltigung angeklagt ist, konnte die Jury erneut keine einstimmige Entscheidung treffen. Richter Curtis Farber erklärte das Verfahren am Freitag für gescheitert, nachdem die Geschworenen mitgeteilt hatten, dass sie zu keinem Urteil kommen können. Die Klägerin, Jessica Mann, wirft Weinstein vor, sie im März 2013 in einem Hotelzimmer in Manhattan vergewaltigt zu haben, während Weinstein die Vorwürfe bestreitet und behauptet, die Begegnung sei einvernehmlich gewesen. Dies ist nicht der erste gescheiterte Prozess; bereits im vergangenen Jahr konnten sich die Geschworenen in diesem Teil des Falls nicht einigen. Die Verteidigung argumentiert, dass Mann nach der mutmaßlichen Tat weiterhin Kontakt zu Weinstein hatte und ihm sogar liebevolle Nachrichten schrieb. Die Staatsanwaltschaft hingegen betont, dass Mann emotional von Weinstein abhängig war. Ob der Fall nun ein viertes Mal neu aufgerollt wird, bleibt unklar. Weinstein bleibt weiterhin in Haft, nachdem er 2020 in New York verurteilt wurde, jedoch wurde das Urteil 2024 aufgrund von Verfahrensfehlern aufgehoben.
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Der gescheiterte Prozess hat Auswirkungen auf die rechtliche Aufarbeitung von Sexualdelikten und das Vertrauen in das Justizsystem.
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