Ex-Nato-Chef fordert neues demokratisches Staatenbündnis
„Brauchen neue Führungskraft der freien Welt“ – Ex-Nato-Chef wirbt für neues Staatenbündnis
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Anders Fogh Rasmussen, ehemaliger Generalsekretär der NATO, plädiert für ein neues Bündnis demokratischer Staaten, das den USA die Stirn bieten kann. Er schlägt eine D7-Allianz vor, die neben der EU auch Länder wie Japan, Kanada und Australien umfasst, um gemeinsam wirtschaftlichem Zwang entgegenzutreten.
- 01Rasmussen fordert ein neues Bündnis demokratischer Staaten, um die Rolle der USA als Führungsmacht zu ersetzen.
- 02Die vorgeschlagene D7-Allianz könnte die EU, Großbritannien, Japan, Kanada, Australien, Neuseeland und Südkorea umfassen.
- 03Ein wirtschaftlicher Artikel 5 soll wirtschaftliche Angriffe als Angriffe auf alle Mitgliedstaaten betrachten.
- 04Das Bündnis soll internationale Normen für neue Technologien festlegen und Abhängigkeiten bei Rohstoffen verringern.
- 05Rasmussen äußert Bedenken über das Verhalten der Trump-Regierung und deren Auswirkungen auf die Weltdemokratien.
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Anders Fogh Rasmussen, der ehemalige NATO-Generalsekretär, hat beim Copenhagen Democracy Summit die Notwendigkeit eines neuen Bündnisses demokratischer Staaten betont, das die USA in ihrer Rolle als Führungsmacht ersetzen könnte. Er äußerte Bedenken, dass US-Präsident Donald Trump die Vereinigten Staaten aus dieser Rolle zurückziehe. Rasmussen schlägt vor, eine D7-Allianz zu gründen, die neben der Europäischen Union auch Großbritannien, Japan, Kanada, Australien, Neuseeland und Südkorea umfassen sollte. Diese Allianz könnte gemeinsam gegen wirtschaftlichen Zwang auftreten und einen wirtschaftlichen Artikel 5 einführen, der wirtschaftliche Angriffe als Angriffe auf alle Mitgliedstaaten betrachtet. Darüber hinaus soll das Bündnis internationale Standards für neue Technologien festlegen und die Abhängigkeit von Rohstoffen verringern. Rasmussen betonte, dass Drohungen innerhalb eines solchen Bündnisses inakzeptabel seien und warnte vor den negativen Auswirkungen des Verhaltens der Trump-Regierung auf die Weltdemokratien.
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