Skiplagging: Der geheime Spartrick der Flugreisenden
Der Spartrick, den Airlines hassen – Skiplagging
Image: Welt
Skiplagging ist eine Strategie, bei der Reisende günstigere Flugpreise ausnutzen, indem sie Teilstrecken absichtlich nicht antreten. Diese Praxis führt zu Konflikten mit Airlines, die gegen diese Vorgehensweise vorgehen. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs stärkt jedoch die Rechte der Passagiere, wenn sich Reisepläne nach der Buchung ändern.
- 01Skiplagging beschreibt das Auslassen von Teilstrecken bei gebuchten Flügen, um Geld zu sparen.
- 02Luftfahrtexpertin Laura Frommberg erklärt, dass Airlines oft höhere Preise für Direktflüge verlangen, insbesondere wenn sie konkurrenzlos sind.
- 03Airlines können Passagieren Nachzahlungen verlangen oder die Beförderung verweigern, wenn diese Teilstrecken absichtlich nicht nutzen.
- 04Ein Urteil des Bundesgerichtshofs stärkt die Rechte der Reisenden, wenn sich Reisepläne nach der Buchung ändern.
- 05Die rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für alle Flüge, die unter deutsches AGB-Recht fallen, einschließlich EU- und Nicht-EU-Airlines.
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Skiplagging ist eine Technik, bei der Reisende durch das bewusste Auslassen von Teilstrecken bei gebuchten Flügen Geld sparen. Diese Strategie führt oft zu günstigeren Preisen, da Airlines häufig höhere Tarife für Direktflüge verlangen, insbesondere auf Strecken, wo sie keine Konkurrenz haben. Laut der Luftfahrtexpertin Laura Frommberg ist dies eine Reaktion auf die Preispolitik der Airlines. Allerdings warnen Experten, dass Airlines zunehmend gegen diese Praxis vorgehen und Passagieren Nachzahlungen oder die Verweigerung der Beförderung drohen können, wenn sie Teilstrecken nicht antreten. Ein wichtiges Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hat jedoch klargestellt, dass Airlines keine Nachzahlungen verlangen dürfen, wenn Passagiere aus nachvollziehbaren Gründen nur Teilstrecken nutzen. Diese Entscheidung gilt für alle Flüge unter deutsches AGB-Recht, was bedeutet, dass auch andere Airlines betroffen sind. Dennoch raten Rechtsexperten davon ab, Skiplagging als bewussten Spartrick zu nutzen, da dies rechtliche Konsequenzen haben kann.
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Die Praxis des Skiplaggings könnte das Buchungsverhalten von Reisenden beeinflussen und die Preisgestaltung der Airlines herausfordern.
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