Dramatische Lage in der Metall- und Elektroindustrie: 300.000 Arbeitsplätze in Gefahr
Udo Dinglreiter: 300.000 Jobs in Metall-und Elektroindustrie könnten abgebaut werden

Image: Der Spiegel
Die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland steht vor einem massiven Stellenabbau. Udo Dinglreiter, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, warnt vor dem Verlust von 300.000 weiteren Jobs, was die Branche auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung bringen könnte. Die steigenden chinesischen Investitionen in die EU verschärfen die Situation.
- 01Seit 2019 wurden in der Metall- und Elektroindustrie rund 300.000 Arbeitsplätze abgebaut.
- 02Die Branche könnte auf weniger als 3,8 Millionen Arbeitsplätze fallen, was einen historischen Tiefstand darstellen würde.
- 03Steigende chinesische Investitionen in die EU fließen nicht nach Deutschland, was die Wettbewerbsfähigkeit gefährdet.
- 04Laut einer Umfrage plant fast ein Viertel der Unternehmen, Personal abzubauen, während nur 10% Neueinstellungen planen.
- 05Die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs belasten die ohnehin geschwächte Industrie in Deutschland.
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Die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland sieht sich einer alarmierenden Situation gegenüber, die zu einem massiven Stellenabbau führen könnte. Udo Dinglreiter, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, äußerte sich besorgt über die Möglichkeit, dass weitere 300.000 Arbeitsplätze verloren gehen, was die Branche auf einen Stand von weniger als 3,8 Millionen Arbeitsplätzen bringen würde – der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Dinglreiter betonte, dass die stark gestiegenen chinesischen Investitionen in die EU, die nicht nach Deutschland fließen, die Wettbewerbsbedingungen weiter verschärfen. Eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zeigt, dass fast ein Viertel der befragten Betriebe plant, Personal abzubauen, während nur jeder zehnte Betrieb neue Mitarbeiter einstellen möchte. Dies ist der niedrigste Wert seit der Pandemie. Die Unsicherheiten durch den Irankrieg und andere globale wirtschaftliche Faktoren tragen zur pessimistischen Stimmung bei, und Dinglreiter fordert dringende Maßnahmen von der Koalition, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern.
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Der drohende Stellenabbau könnte die wirtschaftliche Stabilität in Deutschland erheblich gefährden.
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