Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger kritisiert Ex-VW-Chef Matthias Müller: 'Gefährliches Gerede'
Nabu-Präsident Krüger: "Ich halte das für gefährliches Gerede"
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Jörg-Andreas Krüger, Präsident des Naturschutzbundes (Nabu), widerspricht dem ehemaligen VW-Chef Matthias Müller, der NGOs kritisierte. Krüger betont die Wichtigkeit von Naturschutzorganisationen und warnt vor einer einseitigen Betrachtung von Wildtieren, die den Schutz ganzer Lebensräume gefährden könnte.
- 01Krüger bezeichnet Müllers Kritik an NGOs als gefährlich.
- 02Er hebt die Bedeutung von NGOs für den Naturschutz hervor.
- 03Die öffentliche Aufmerksamkeit für Einzelfälle wie den Buckelwal Timmy sollte nicht vom Schutz ganzer Arten ablenken.
- 04Krüger fordert eine differenzierte Sichtweise auf Wildtiere.
- 05Er betont die Notwendigkeit von Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Staat.
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Jörg-Andreas Krüger, der Präsident des Naturschutzbundes (Nabu), hat die Äußerungen von Matthias Müller, dem ehemaligen VW-Chef, als "gefährliches Gerede" bezeichnet. Müller hatte die Finanzierung von NGOs in Frage gestellt und damit Misstrauen gegenüber der Zivilgesellschaft geschürt. Krüger betont, dass Organisationen wie der Nabu eine entscheidende Rolle im Naturschutz spielen, insbesondere in Zeiten, in denen der Staat aufgrund von Personalabbau nicht allein handeln kann. Die öffentliche Anteilnahme am Schicksal des gestrandeten Buckelwals Timmy zeigt laut Krüger ein positives Interesse an Wildtieren, jedoch müsse der Naturschutz über Einzelfälle hinausgehen und sich auf den Schutz ganzer Lebensräume konzentrieren. Er weist darauf hin, dass viele Menschen wenig direkte Erfahrungen mit Wildtieren haben, was zu einer emotionalen Fokussierung auf einzelne Tiere führt. Krüger fordert eine umfassendere Perspektive und eine langfristige Zusammenarbeit zwischen NGOs, dem Staat und der Zivilgesellschaft, um nachhaltige Lösungen für den Naturschutz zu finden. Zudem erläutert er, dass der Nabu keine institutionelle Förderung für politische Arbeit erhält, sondern auf Projektfinanzierungen angewiesen ist.
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Die Diskussion um den Schutz von Wildtieren und Lebensräumen könnte dazu führen, dass mehr Menschen sich für den Naturschutz engagieren und langfristige Projekte unterstützen.
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