Zusammenhang zwischen Knochen und Psyche: Neue Forschungsergebnisse
Forschung zeigt - Was unsere Knochen mit der Psyche zu tun haben
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Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen einen engen Zusammenhang zwischen der psychischen Gesundheit und der Knochendichte, insbesondere bei älteren Menschen. Depressionen und Osteoporose beeinflussen sich gegenseitig über ein Kommunikationssystem, das als „Knochen-Hirn-Achse“ bezeichnet wird. Stress und Entzündungen spielen dabei eine zentrale Rolle.
- 01Ältere Menschen mit Depressionen haben häufig brüchigere Knochen.
- 02Die Forschung beschreibt eine „Knochen-Hirn-Achse“, die die Kommunikation zwischen Knochen und Gehirn erklärt.
- 03Stress erhöht die Cortisolwerte, was den Knochenaufbau hemmt.
- 04Bewegung könnte die Kommunikation zwischen Knochen und Gehirn verbessern.
- 05Die Erkenntnisse basieren größtenteils auf Laborforschung und Tierversuchen.
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Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2025 zeigen, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Knochendichte gibt, insbesondere bei älteren Menschen. Studien belegen, dass Personen mit Depressionen häufig auch an Osteoporose leiden und umgekehrt. Diese Wechselwirkungen werden durch eine sogenannte „Knochen-Hirn-Achse“ vermittelt, bei der Knochen Botenstoffe ins Blut abgeben, die das Gehirn erreichen und dort die Stimmung sowie die Stressverarbeitung beeinflussen. Stress, insbesondere chronischer, erhöht die Cortisolwerte, was den Knochenaufbau hemmt und den Abbau fördert. Auch Entzündungen spielen eine Rolle, da sie sowohl bei Depressionen als auch beim Knochenabbau erhöht sind. Bewegungsmangel und Vitamin-D-Mangel verstärken diese Probleme. Eine Studie legt nahe, dass bereits moderate körperliche Aktivitäten wie Spazierengehen oder Radfahren die Kommunikation zwischen Knochen und Gehirn verbessern könnten. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie stark diese Effekte sind, da die Erkenntnisse vorwiegend aus Tierversuchen stammen und weitere Studien an Menschen erforderlich sind.
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Die Erkenntnisse könnten dazu führen, dass Bewegung und Stressbewältigung stärker in der Behandlung von Depressionen und Osteoporose berücksichtigt werden.
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