Bayern investiert in Hilfen für Opfer häuslicher Gewalt
Bayern stellt Hilfen für Opfer von häuslicher Gewalt zusammen

Image: Br24
Bayern hat 67 Millionen Euro jährlich eingeplant, um die Hilfen für Opfer häuslicher Gewalt zu verbessern. Ab 2032 wird ein Rechtsanspruch auf einen Platz in Frauenhäusern gelten. Die Finanzierung soll bis zum Sommer neu geordnet werden, um den wachsenden Bedarf an Schutz und Beratung zu decken.
- 0167 Millionen Euro jährlich für Hilfen für Opfer häuslicher Gewalt in Bayern.
- 02Rechtsanspruch auf einen Platz im Frauenhaus ab 2032.
- 03Bund plant 400 Millionen Euro für zehn Jahre zur Unterstützung.
- 04Aktuell besteht ein Mangel an Frauenhausplätzen, nur 450 Plätze verfügbar.
- 05Kritik an der Berücksichtigung der Bedürfnisse von Männern und Transmenschen.
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Um die Hilfen für Opfer von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt zu verbessern, hat Bayern 67 Millionen Euro jährlich eingeplant. Dies wurde von Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) nach einer Kabinettssitzung bekannt gegeben. Ab 2032 wird es einen verbindlichen Rechtsanspruch auf einen Platz in Frauenhäusern geben. Der Bund plant insgesamt 400 Millionen Euro für die nächsten zehn Jahre, um die bestehenden Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. Aktuell gibt es in Bayern rund 450 Frauenhausplätze, was den wachsenden Bedarf an Schutz und Beratung nicht deckt. Eine Studie soll klären, wie groß die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage ist. Die Opferorganisation Weißer Ring hat das Bundesgesetz begrüßt, kritisiert jedoch, dass die spezifischen Bedürfnisse von Männern und Transmenschen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Ab Januar 2027 müssen die Bundesländer ein ausreichendes Netz an Schutz- und Beratungsangeboten bereitstellen.
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Die neuen finanziellen Mittel sollen dazu beitragen, die Kapazitäten in Frauenhäusern zu erhöhen und den wachsenden Bedarf an Unterstützung für Opfer häuslicher Gewalt zu decken.
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