Valie Export, Pionierin der feministischen Kunst, verstorben
Feministische Kunstpionierin Valie Export mit 85 Jahren gestorben
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Die österreichische Aktionskünstlerin Valie Export, bekannt für ihre provokativen feministischen Projekte, ist im Alter von 85 Jahren in Wien gestorben. Ihr Werk, das Performance, Film und Medienkunst umfasst, stellte die gesellschaftliche Wahrnehmung des weiblichen Körpers in den Mittelpunkt.
- 01Valie Export starb am Donnerstag in Wien im Alter von 85 Jahren.
- 02Sie war bekannt für ihre provokativen und feministischen Kunstprojekte.
- 03Ihr Werk umfasste Performance, Film, Fotografie und Medienkunst.
- 04Eine ihrer bekanntesten Aktionen war 'Genitalpanik' von 1969.
- 05Export thematisierte die gesellschaftliche Normierung des weiblichen Körpers.
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Die einflussreiche österreichische Aktionskünstlerin Valie Export ist am Donnerstag im Alter von 85 Jahren in Wien verstorben. Geboren als Waltraud Stockinger im Jahr 1940 in Linz, wurde sie für ihre provokativen und feministischen Projekte bekannt. Ihr Werk umfasste verschiedene Kunstformen, darunter Performance, Film, Fotografie und Medienkunst. Besonders bekannt wurde sie durch ihre Aktion „Genitalpanik“ im Jahr 1969, bei der sie während eines Filmfestivals in München mit einer aufgeschnittenen Hose in einen Kinosaal ging und ihr Schamhaar präsentierte. Ihr Motto, „Kunst muss aggressiv sein“, spiegelt die unerschrockene Auseinandersetzung mit intimen und tabuisierte Themen wider. Die Valie Export Stiftung betont, dass ihr Werk die kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Normierung des weiblichen Körpers in den Mittelpunkt stellte.
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Valie Exports Tod hinterlässt eine Lücke in der feministischen Kunstszene und inspiriert weiterhin Künstlerinnen und Künstler, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen.
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