US-Oberster Gerichtshof hebt vorübergehend Versandverbot für Abtreibungspillen auf
Pharmabranche hatte protestiert: Supreme Court kippt Versandverbot von Abtreibungspillen vorerst
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Der US-Oberste Gerichtshof hat entschieden, dass die Abtreibungspille Mifepristone weiterhin online verschrieben und per Post bezogen werden kann, während ein Gerichtsverfahren läuft. Dies folgt auf einen Versuch des Bundesstaates Louisiana, die telemedizinische Verschreibung einzuschränken, was erhebliche Auswirkungen auf die Versorgung gehabt hätte.
- 01Der Oberste Gerichtshof der USA hat das Versandverbot für Mifepristone vorübergehend aufgehoben.
- 02Louisiana hatte versucht, die telemedizinische Verschreibung von Abtreibungspillen zu stoppen.
- 03Die Entscheidung ermöglicht weiterhin den Zugang zu Abtreibungspillen ohne persönlichen Arztbesuch.
- 04Mifepristone ist mittlerweile bei der Mehrheit der Schwangerschaftsabbrüche in den USA im Einsatz.
- 05Der Zugang zu Abtreibung wurde durch die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von 1973 und die späteren Änderungen der Gesetzgebung beeinflusst.
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Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Donnerstag, den 19. Oktober 2023, entschieden, dass die Abtreibungspille Mifepristone weiterhin online verschrieben und per Post bezogen werden kann. Diese Entscheidung folgt auf einen Versuch des republikanisch regierten Bundesstaates Louisiana, die telemedizinische Verschreibung des Medikaments zu stoppen. Ein Bundesberufungsgericht hatte zuvor den Zugang zu Abtreibungspillen auf dem Postweg stark eingeschränkt, was bedeutete, dass Anbieter das Medikament nur noch persönlich in Kliniken oder Arztpraxen ausgeben dürften. Die Hersteller des Medikaments hatten den Obersten Gerichtshof im Eilverfahren kontaktiert und vor den erheblichen Auswirkungen auf die Versorgung gewarnt. Die telemedizinische Verschreibung von Mifepristone hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Wege für Schwangerschaftsabbrüche in den USA entwickelt. Der Oberste Gerichtshof hatte 1973 ein landesweites Recht auf Abtreibung etabliert, welches jedoch 2022 gekippt wurde, was es den Bundesstaaten ermöglichte, eigene, teils strenge Verbote zu erlassen.
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Die Entscheidung sichert den Zugang zu Mifepristone und ermöglicht es Frauen, weiterhin telemedizinische Verschreibungen zu nutzen, was in vielen Bundesstaaten wichtig ist.
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