15 Jahre Haft für ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette gefordert
Wegen versuchten Mordes - Anklage fordert 15 Jahre Haft für RAF-Terroristin Klette
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Im Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Verden 15 Jahre Haft wegen versuchten Mordes und schwerem Raub gefordert. Klette soll zwischen 1999 und 2016 mit Komplizen über 2,7 Millionen Euro erbeutet haben, wobei schwere Waffen eingesetzt wurden.
- 01Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Haft für Daniela Klette.
- 02Anklage umfasst versuchten Mord und schweren Raub mit Waffen.
- 03Klette war Teil der dritten Generation der RAF.
- 04Das Trio erbeutete über 2,7 Millionen Euro bei Überfällen.
- 05Urteil wird frühestens Ende Mai erwartet.
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Im Verfahren gegen Daniela Klette, eine mutmaßliche ehemalige Terroristin der Roten Armee Fraktion (RAF), hat die Staatsanwaltschaft 15 Jahre Haft wegen versuchten Mordes und schwerem Raub gefordert. Klette wird beschuldigt, zusammen mit Komplizen zwischen 1999 und 2016 Geldtransporter und Supermärkte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein überfallen zu haben, wobei sie mehr als 2,7 Millionen Euro erbeuteten. Die Staatsanwältin Annette Marquardt bezeichnete die Taten als Delikte mit erheblicher krimineller Energie. Im Mittelpunkt des Prozesses steht die Bewertung der Überfälle als versuchten Mord, wobei das Gericht einen „bedingten Tötungsvorsatz“ in Betracht zieht. Klette wurde im Februar 2024 in Berlin gefasst, wo sie unter falschem Namen lebte, und in ihrer Wohnung wurden Waffen sowie über 240.000 Euro in bar gefunden. Die Schlussvorträge der Verteidigung beginnen am 12. Mai, das Urteil wird frühestens Ende Mai erwartet.
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Das Urteil könnte die Rechtsprechung zu schweren Raubüberfällen mit Waffen beeinflussen und hat Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Terrorismus in Deutschland.
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