Prozess gegen Martin S. wegen Mordaufrufen im Darknet gestartet
Im Darknet soll S. Attentäter für den Mord an Politikern und Wissenschaftlern gesucht haben
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Der Softwareentwickler Martin S. steht vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung und der Anleitung zu schweren Gewalttaten. Er soll im Darknet 'Todeslisten' von Politikern und Wissenschaftlern veröffentlicht haben, um Attentäter zu rekrutieren und zu radikalisieren.
- 01Martin S. wird beschuldigt, im Darknet Todeslisten veröffentlicht zu haben.
- 02Die Listen enthalten Namen prominenter deutscher Politiker und Wissenschaftler.
- 03Er soll versucht haben, Attentäter zu rekrutieren und zur Gewalt zu ermutigen.
- 04S. bezeichnet die Website als Provokation, die ernst genommen wurde.
- 05Der Prozess wird fortgesetzt, während S. sich als Justizopfer darstellt.
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Der 50-jährige Softwareentwickler Martin S. steht seit Montag vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, angeklagt wegen Terrorfinanzierung und Anleitung zur Begehung schwerer Gewalttaten. Laut Bundesanwaltschaft soll S. im Darknet 'Todeslisten' erstellt haben, die Namen prominenter deutscher Politiker wie Olaf Scholz und Angela Merkel enthielten. Er plante, über Spenden in Kryptowährung ein 'Kopfgeld' für deren Ermordung zu sammeln. S. gibt an, die Seite als Provokation erstellt zu haben, jedoch fanden Ermittler Hinweise, dass er ernsthaft Attentäter rekrutieren wollte. Die Staatsanwaltschaft sieht in ihm einen überzeugten Anhänger der nationalsozialistischen Ideologie, der versucht hat, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu destabilisieren. Der Prozess wird fortgesetzt, während S. seine Radikalisierung in der Corona-Pandemie thematisiert.
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Der Prozess könnte Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und das Vertrauen in die politische Stabilität in Deutschland haben.
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