Antisemitismus in Freiburg: Angriffe auf koscheren Foodtruck verurteilt
Antisemitismus in Freiburg - Hass-Attacke auf koscheren Foodtruck
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In Freiburg, Baden-Württemberg, wurde der Foodtruck eines syrischen Gastwirts, der das jüdische Leben unterstützt, Ziel von antisemitischen Angriffen. Nach mehrfachen Vorfällen, darunter Vandalismus und Beschimpfungen, ermittelt der Staatsschutz. Oberbürgermeister Martin Horn und die Israelitische Gemeinde zeigen sich entsetzt über die Vorfälle.
- 01Zwei antisemitische Angriffe auf den Foodtruck innerhalb von zwei Tagen.
- 02Der Gastronom Billal Aloge berichtet von einem Gesamtschaden von etwa 30.000 Euro.
- 03Oberbürgermeister Martin Horn betont, dass es in Freiburg keinen Platz für Hass gibt.
- 04Der Foodtruck ist die erste koshere Einrichtung außerhalb der Synagoge seit dem Holocaust.
- 05Der Staatsschutz ermittelt wegen des antisemitischen Hintergrunds der Angriffe.
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In Freiburg, Baden-Württemberg, wurde der Foodtruck von Billal Aloge, einem syrischen Gastwirt, der das jüdische Leben in der Stadt unterstützt, Ziel von zwei antisemitischen Angriffen innerhalb von nur zwei Tagen. Der Vorfall begann mit Anfeindungen und einem Shitstorm, nachdem Aloge sein israelisches Restaurant „Jaffa“ eröffnet hatte. In der Nacht zu Mittwoch wurde der Foodtruck, der erst einen Tag im Colombipark stand, mit Farbe beschmiert und mit anti-jüdischen Aufklebern versehen. Zudem wurde die Tür des Trucks beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) verurteilte die Angriffe und erklärte, dass es in Freiburg keinen Platz für Antisemitismus oder andere Formen von Hass gibt. Die Israelitische Gemeinde Freiburg zeigte sich ebenfalls entsetzt über die Vorfälle, da der Foodtruck die erste koshere Einrichtung außerhalb der Synagoge seit dem Holocaust darstellt. Der Staatsschutz hat Ermittlungen eingeleitet, da ein antisemitischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann.
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Die Angriffe auf den Foodtruck haben nicht nur Auswirkungen auf die betroffene Person, sondern auch auf die jüdische Gemeinschaft in Freiburg, die sich in ihrer Sicherheit bedroht fühlt.
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