CDU fordert Deckelung der Intendantengehälter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
ÖRR-Sparkurs - CDU will Intendanten-Gehälter deckeln
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Die CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt fordert, dass die Gehälter der Intendanten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht höher sein dürfen als die der Ministerpräsidenten. Ein entsprechendes Positionspapier wurde in Magdeburg vorgestellt, um Transparenz und Reformen im Rundfunk zu fördern.
- 01Die CDU fordert eine Deckelung der Intendantengehälter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
- 02Intendanten verdienen derzeit zwischen 220.000 und 430.000 Euro jährlich, während Ministerpräsidenten zwischen 186.000 und 252.000 Euro verdienen.
- 03Die CDU möchte die Gehälter an den öffentlichen Dienst anpassen und utopische Gehälter für Stars und Moderatoren vermeiden.
- 04Ein Reformprozess zur Stärkung des Vertrauens in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist bereits im Gange.
- 05Langfristig strebt die CDU eine Senkung des Rundfunkbeitrags an.
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Die CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt hat ein Positionspapier vorgestellt, das eine Deckelung der Gehälter der Intendanten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk fordert. Künftig sollen diese Gehälter nicht höher sein als die der Ministerpräsidenten, die zwischen 186.000 und 252.000 Euro jährlich verdienen. Aktuell liegen die Gehälter der Intendanten bei den ARD- und ZDF-Anstalten zwischen 220.000 und 430.000 Euro. Markus Kurze, der medienpolitische Sprecher der CDU, betont, dass es für die Bürger schwer zu erklären sei, dass Intendanten mehr verdienen als Ministerpräsidenten, die eine größere Verantwortung tragen. Die CDU möchte, dass die Vergütung von Führungskräften am öffentlichen Dienst und nicht am privaten Sektor orientiert wird. Zudem wird im Positionspapier darauf hingewiesen, dass es keine übertriebenen Gehälter für Stars und Moderatoren im öffentlich-rechtlichen Rundfunk geben sollte. Diese Gehaltsfrage ist Teil eines umfassenderen Reformprozesses, der bereits vor drei Jahren mit der Einsetzung einer Enquete-Kommission begann. Die CDU drängt auch auf den Abbau von Doppelangeboten bei ARD und ZDF und möchte den Rundfunkbeitrag stabil halten, mit dem Ziel einer langfristigen Senkung.
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Die Deckelung der Intendantengehälter könnte zu einer faireren Verteilung von Ressourcen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk führen und das Vertrauen der Bürger in diese Institution stärken.
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