Neues Heizungsgesetz könnte Steuerzahler Milliarden kosten
Neues Heizungsgesetz: Milliarden-Kosten für Steuerzahler
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Eine neue Studie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e. V. (FIW) zeigt, dass das geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG) und der Wegfall der 65-Prozent-Regel die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2030 um bis zu sieben Millionen Tonnen CO2 erhöhen könnten, was Steuerzahler bis zu 100 Milliarden Euro kosten könnte.
- 01Das neue Heizungsgesetz könnte bis zu 100 Milliarden Euro an zusätzlichen Kosten verursachen.
- 02Die Emissionen im Gebäudesektor könnten bis 2030 um bis zu 7 Millionen Tonnen CO2 steigen.
- 03Der Wegfall der 65-Prozent-Regel fördert den Einbau von Gas- und Ölheizungen.
- 04Die Bundesregierung plant eine 'Bio-Treppe', die ab 2029 für neue fossile Heizungen gelten soll.
- 05Ohne zusätzliche Maßnahmen könnten die Klimaziele Deutschlands gefährdet werden.
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Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e. V. (FIW) im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) zeigt, dass das geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG) und der Wegfall der 65-Prozent-Regel zu erheblichen Kosten für den deutschen Steuerzahler führen könnten. Bis 2030 könnten die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor um bis zu 7 Millionen Tonnen CO2 höher ausfallen, was die Kosten auf bis zu 100 Milliarden Euro steigen lassen könnte. Die Abschaffung der Regelung könnte dazu führen, dass Eigentümer eher zu Gas- oder Ölheizungen greifen, anstatt klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpen zu wählen. Die Bundesregierung plant ab 2029 eine 'Bio-Treppe', die den Einbau neuer fossiler Heizungen regeln soll, jedoch bleibt unklar, wie effektiv diese Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen sein werden. Um die Klimaziele zu erreichen, sind zusätzliche energetische Sanierungen notwendig, die durch verbesserte Förderungen unterstützt werden sollten. Aktuell können Eigentümer bis zu 70 Prozent der Kosten für den Austausch alter Heizungen gegen klimafreundliche Systeme staatlich erstattet bekommen, doch ob diese Förderung angepasst wird, ist noch ungewiss.
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Die höheren Emissionen und die damit verbundenen Kosten könnten die Steuerzahler stark belasten und die Klimaziele Deutschlands gefährden. Dies könnte zu höheren Kosten für Emissionsrechte führen, die letztlich von den Bürgern getragen werden müssen.
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