Weinstein-Prozess: Geschworene erklären Freispruch-Gründe
BILD traf die Weinstein-Jury - Warum neun Geschworene für einen Freispruch waren
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Im Prozess gegen Harvey Weinstein in New York wollten neun Geschworene ihn freisprechen, während drei für schuldig stimmten. Die Jury konnte sich nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen, was zu einem gescheiterten Verfahren führte. Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Hauptzeugin Jessica Mann spielten eine entscheidende Rolle.
- 01Die Jury konnte sich nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen, was zu einem gescheiterten Verfahren führte.
- 02Josh Hadar, ein Geschworener, äußerte, dass 'berechtigte Zweifel' entscheidend für die Freispruch-Stimmen waren.
- 03Jurorin Sarae Perez hatte Bedenken bezüglich der Glaubwürdigkeit von Jessica Mann und fühlte, dass ihre Aussagen 'ausweichend oder sogar unehrlich' wirkten.
- 04Weinsteins Anwalt, Marc Agnifilo, zeigte sich mit dem Ausgang des Verfahrens zufrieden und betonte die Unschuld seines Mandanten.
- 05Jessica Mann erklärte, dass die Entscheidung nichts an der Wahrheit ihrer Aussagen ändere und forderte weiterhin Gerechtigkeit.
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Im Prozess gegen den ehemaligen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein (74) in New York gab es erneut ein dramatisches Jury-Drama. Neun Geschworene sprachen sich für einen Freispruch aus, während drei männliche Juroren für 'schuldig' stimmten. Die Jury konnte jedoch keine einstimmige Entscheidung treffen, was dazu führte, dass Richter Curtis Farber den Prozess für gescheitert erklärte. Dies ist bereits das zweite Mal, dass im Fall der Hauptzeugin Jessica Mann (40) keine Einigung erzielt werden konnte. Geschworene wie Josh Hadar äußerten, dass 'berechtigte Zweifel' entscheidend für ihre Entscheidung waren, insbesondere aufgrund von Manns Erinnerungslücken und ihrer Aussagen im Kreuzverhör. Jurorin Sarae Perez teilte ebenfalls mit, dass sie ein ungutes Gefühl bezüglich der Glaubwürdigkeit von Mann hatte. Trotz ihrer Unterstützung für die #MeToo-Bewegung blieben Zweifel an ihrer Aussage. Weinsteins Anwalt zeigte sich mit dem Ausgang des Verfahrens zufrieden, während Jessica Mann betonte, dass die Entscheidung nichts an der Wahrheit ihrer Aussagen ändere. Die New Yorker Staatsanwaltschaft wird in den kommenden Tagen über das weitere Vorgehen entscheiden.
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