Temu und Shein: Milliardenverluste für den deutschen Einzelhandel und Jobgefährdung
Temu und Shein kosten deutschen Einzelhandel Milliarden und gefährden Zehntausende Jobs
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Die Onlinehändler Temu und Shein verursachen dem deutschen Einzelhandel jährliche Umsatzverluste von 2,5 Milliarden Euro und gefährden über 40.000 Arbeitsplätze. Eine Analyse zeigt, dass die Plattformen auch zu erheblichen Steuerausfällen führen. Politiker fordern strengere Regulierungen zur Sicherstellung fairer Wettbewerbsbedingungen.
- 01Temu und Shein verursachen jährliche Umsatzverluste von 2,5 Milliarden Euro für den deutschen Einzelhandel.
- 02Über 40.000 Arbeitsplätze sind bereits aufgrund der Konkurrenz verloren gegangen.
- 03Die Plattformen führen zu Steuerausfällen von bis zu 420 Millionen Euro jährlich für Bund und Kommunen.
- 04Politiker und Verbraucherschützer fordern strengere Regulierungen für Onlinehändler.
- 05Die EU plant neue Bearbeitungsgebühren für Pakete aus Drittstaaten, um den Wettbewerb zu regulieren.
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Die Onlinehändler Temu und Shein schädigen die deutsche Wirtschaft erheblich, indem sie dem Einzelhandel jährlich Umsätze in Höhe von 2,5 Milliarden Euro entziehen. Laut einer Analyse von IW Consult im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE) sind bereits über 40.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, insbesondere im Einzelhandel. Die Studie zeigt, dass 51 Prozent der Nutzer von Temu und Shein die Produkte auch woanders gekauft hätten, wenn die Plattformen nicht verfügbar gewesen wären. Zudem entgehen dem Staat durch die Verkäufe Steuereinnahmen von bis zu 420 Millionen Euro pro Jahr. Politiker und Handelsvertreter kritisieren die Plattformen wegen mangelnder Produktqualität und unfairer Wettbewerbsbedingungen und fordern strengere Regulierungen. Temu und Shein argumentieren, dass sie deutschen Unternehmen helfen, auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Ab November führt die EU eine neue Bearbeitungsgebühr für Onlinekäufe aus Drittstaaten ein, um die Wettbewerbsbedingungen zu verbessern. Das Bundeskartellamt hat zudem ein Verfahren gegen Temu eingeleitet, um mögliche Preisvorgaben zu überprüfen.
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Die Umsatzverluste und Arbeitsplatzverluste haben direkte Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Lebensgrundlage vieler Arbeitnehmer im Einzelhandel.
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