USA drohen 60 Staaten mit zusätzlichen Zöllen wegen Zwangsarbeit
Mit neuer Begründung: USA drohen Dutzenden Staaten mit zusätzlichen Zöllen

Image: Ntv
Die USA haben 60 Volkswirtschaften mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent gedroht, weil diese nicht ausreichend gegen Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit vorgehen. Die Frist für Einwände endet am 6. Juli, gefolgt von einer Anhörung am 7. Juli.
- 01Die USA haben 60 Länder, darunter die EU, Großbritannien und China, mit neuen Zöllen bedroht.
- 02Die Zölle sollen zwischen 10 und 12,5 Prozent liegen und betreffen Produkte, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden.
- 03US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer kritisierte das Versäumnis dieser Länder, ein Einfuhrverbot für solche Waren durchzusetzen.
- 04Einwände gegen die Zölle können bis zum 6. Juli geltend gemacht werden, gefolgt von einer Anhörung am 7. Juli.
- 05Die rechtlichen Auseinandersetzungen um Trumps Zollpolitik dauern an, nachdem ein Berufungsgericht eine frühere Entscheidung vorübergehend ausgesetzt hat.
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Die US-Regierung hat 60 Volkswirtschaften, darunter die Europäische Union, Großbritannien, Kanada, China sowie Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika, mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent bedroht. Dies geschieht, weil diese Länder nicht ausreichend gegen den Import von Produkten vorgehen, die unter mutmaßlicher Zwangsarbeit hergestellt wurden. US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer äußerte, dass es inakzeptabel sei, dass wichtige Handelspartner keine Maßnahmen gegen solche Einfuhren ergreifen. Die Zölle sollen jedoch nicht sofort in Kraft treten; stattdessen können bis zum 6. Juli Einwände erhoben werden, gefolgt von einer Anhörung am 7. Juli. Diese Entwicklungen stehen im Kontext der laufenden rechtlichen Auseinandersetzungen um Trumps Zollpolitik, nachdem ein Berufungsgericht eine frühere Entscheidung, die Trumps temporäre Zölle als rechtswidrig einstufte, vorübergehend ausgesetzt hat. Importeure müssen weiterhin die Abgaben in Höhe von 10 Prozent zahlen.
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Die neuen Zölle könnten die Preise für importierte Waren erhöhen, was sich auf Verbraucherpreise und Wettbewerbsbedingungen auswirkt.
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