Widerstand gegen EU-Vorschlag zur E-Auto-Quote für Firmenwagen
EU-Verordnung sorgt für Ärger - Widerstand gegen E-Zwang für Firmenwagen
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Die EU plant eine Verordnung, die Unternehmen verpflichtet, mehr emissionsfreie Fahrzeuge anzuschaffen. Dies stößt auf Widerstand aus der Automobilbranche, die von einem 'De-facto-Verbrenner-Verbot' spricht. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen befürchten höhere Kosten und fordern einen technologieoffenen Ansatz.
- 01Die geplante 'Clean Corporate Vehicles Regulation' soll ab 2030 Quoten für emissionsfreie Firmenfahrzeuge einführen.
- 02Rund 60% der neu zugelassenen Pkw in Europa sind Firmenfahrzeuge, was die Bedeutung dieser Regelung unterstreicht.
- 03Die Automobilverbände warnen, dass die Verordnung kleine Unternehmen überproportional belasten könnte.
- 04Die EU-Kommission wird vorgeworfen, indirekt in die Besteuerung von Dienstwagen einzugreifen.
- 05Die Bundesregierung unterstützt die Ablehnung des Vorschlags und fordert stattdessen Investitionen in Ladeinfrastruktur.
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Die EU-Kommission plant eine neue Verordnung, die Unternehmen dazu zwingen soll, ab 2030 feste Quoten für emissionsfreie Firmenfahrzeuge einzuhalten. Diese Initiative, bekannt als 'Clean Corporate Vehicles Regulation', zielt darauf ab, die Verkehrswende voranzutreiben, da etwa 60% der neu zugelassenen Pkw in Europa Firmenfahrzeuge sind. Die Automobilbranche, vertreten durch mehrere europäische Verbände, äußert jedoch heftigen Widerstand und bezeichnet die Regelung als 'De-facto-Verbrenner-Verbot'. Besonders kleine und mittlere Unternehmen, die oft auf Leasing angewiesen sind, befürchten, dass die neuen Quoten ihre Mobilitätskosten erheblich erhöhen werden. Die Verbände fordern stattdessen einen technologieoffenen Ansatz und kritisieren die mangelnde Ladeinfrastruktur sowie hohe Strompreise. Zudem wird der EU vorgeworfen, in die nationale Steuerpolitik einzugreifen, indem sie staatliche Unterstützung nur für emissionsfreie Fahrzeuge zulässt. Am Montag wird der Vorschlag im EU-Ministerrat diskutiert, und es bleibt unklar, ob die Kommission ihre Pläne durchsetzen kann.
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Die Verordnung könnte die Kosten für Mobilität für kleine und mittlere Unternehmen erheblich erhöhen, insbesondere in ländlichen Gebieten.
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