ARD gewinnt Rechtsstreit gegen den Deutschen Eisschnelllauf-Verband
„Zulässige Meinungsäußerungen“ – ARD gewinnt Gerichtsverfahren gegen Eisschnelllauf-Verband
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Die ARD hat einen Rechtsstreit gegen die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) gewonnen, nachdem das Landgericht Hamburg die Unterlassungsansprüche der DESG weitgehend abgewiesen hat. Der Gerichtsbeschluss bestätigt die Zulässigkeit der Berichterstattung über Missstände im Verband, während die DESG in einem Punkt zur Korrektur ihrer Aussagen verpflichtet wurde.
- 01Das Landgericht Hamburg wies die meisten Unterlassungsansprüche der DESG gegen die ARD ab.
- 02Die ARD-Berichterstattung über Missstände im Eisschnelllaufverband bleibt zulässig.
- 03Ein Punkt der Berichterstattung muss jedoch korrigiert werden, da die Angaben zur Auszahlung von Prämien nicht korrekt waren.
- 04Die DESG hatte ARD-Journalisten mit einem Hausverbot belegt, was zu öffentlicher Kritik führte.
- 05ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky sieht die Entscheidung als Bestätigung für die Pressefreiheit.
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Ein aktueller Gerichtsbeschluss des Landgerichts Hamburg hat die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) weitgehend in ihrem Versuch gescheitert, die Berichterstattung der ARD über Missstände im Verband zu unterbinden. Der Präsident der DESG, Matthias Große, hatte die Vorwürfe während einer Pressekonferenz zurückgewiesen und die ARD-Journalisten mit einem Hausverbot belegt. Das Gericht entschied, dass wesentliche Teile der ARD-Berichterstattung zulässig sind und bestätigte damit die Recherchen der Journalisten. In einem Punkt muss die ARD jedoch eine Korrektur vornehmen, da die Darstellung der Dauer der Prämienauszahlungen nicht korrekt war. Laut Gericht war der Eindruck entstanden, dass in mehreren Fällen Prämien erst nach über einem Jahr ausgezahlt wurden, was nur in einem einzigen Fall zutraf. Diese Entscheidung wird von der ARD als Bestätigung ihrer journalistischen Arbeit angesehen, während die DESG zunächst keine Stellungnahme abgab. Die Auseinandersetzung wirft Fragen zur Pressefreiheit und zu den Beziehungen zwischen Sportverbänden und Medien auf.
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Die Entscheidung des Gerichts stärkt die Pressefreiheit und ermöglicht es Journalisten, weiterhin über Missstände im Sport zu berichten, was für die Transparenz im Sport wichtig ist.
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