Russland fordert Ausländer zur Flucht aus Kiew auf angesichts neuer Luftangriffe
Russland droht mit weiteren Luftangriffen und fordert Ausländer zum Verlassen von Kiew auf
Image: Welt
Russland hat Ausländer und diplomatische Mitarbeiter aufgefordert, Kiew zu verlassen, da neue Angriffe bevorstehen. In einem massiven Angriff wurden 600 Drohnen und 90 Raketen eingesetzt, was zu 87 Verletzten und erheblichen Schäden an Wohnhäusern und historischen Stätten führte.
- 01Russland warnte Ausländer, Kiew wegen bevorstehender Angriffe zu verlassen.
- 02In einem Angriff auf Kiew wurden 600 Drohnen und 90 Raketen eingesetzt.
- 0387 Personen wurden verletzt, darunter drei Minderjährige, und etwa 300 Objekte wurden beschädigt.
- 04Der ukrainische Militärverwalter bezeichnete den Angriff als den größten seit Beginn der Invasion.
- 05Russland griff gezielt historische Architektur und Gedenkstätten an, darunter das Außenministerium und das Tschernobyl-Museum.
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Russland hat am Montag Ausländer und Mitarbeiter diplomatischer Vertretungen in Kiew aufgefordert, die Stadt zu verlassen, da neue Luftangriffe bevorstehen. Das russische Außenministerium warnte, dass die Angriffe sowohl auf Entscheidungszentren als auch auf Kommandoposten abzielen werden. Bereits vor zwei Wochen hatte Russland ähnliche Warnungen ausgesprochen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Störungen des Weltkriegsgedenkens am 9. Mai. In der Nacht zuvor führte Russland einen massiven Angriff auf Kiew durch, bei dem 600 Drohnen und 90 Raketen eingesetzt wurden, einschließlich der neuen Mittelstreckenrakete Oreschnik. Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete von 87 Verletzten, darunter Minderjährige, und von Schäden an etwa 300 Objekten, vornehmlich Wohnhäusern. Der ukrainische Militärverwalter Tymur Tkatschenko bezeichnete diesen Angriff als den größten seit Beginn der Invasion und hob hervor, dass Russland gezielt historische Stätten angegriffen hat, darunter das Außenministerium und das Tschernobyl-Museum. Auch das ARD-Studio und das Büro der Deutschen Welle wurden schwer beschädigt, jedoch gab es keine Verletzten unter den Journalisten.
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Die Luftangriffe haben zu erheblichen Schäden an Wohnhäusern und historischen Stätten in Kiew geführt, was die Sicherheit der Zivilbevölkerung gefährdet.
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