Selfies in Rapsfeldern: Hohe Kosten und rechtliche Risiken
Selfie im Rapsfeld? Vorsicht, das kann teuer werden
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Das Fotografieren in Rapsfeldern während der Blütezeit kann in Deutschland teuer werden. Wer ohne Erlaubnis ein Selfie macht, riskiert Bußgelder von bis zu 10.000 Euro und mögliche Schadenersatzforderungen, wenn Ernteflächen beschädigt werden.
- 01Selfies in Rapsfeldern sind ohne Erlaubnis illegal.
- 02Bußgelder für das Betreten von Feldern können bis zu 10.000 Euro betragen.
- 03Die Regelung gilt auch ohne sichtbare Schilder oder Zäune.
- 04Landwirte können zusätzlich Schadenersatzforderungen geltend machen.
- 05Ähnliche Probleme gibt es auch in anderen Ländern mit blühenden Feldern.
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In Deutschland ist das Fotografieren in Rapsfeldern während der Blütezeit rechtlich problematisch. Laut Experten des Portals agrarheute.com ist das Betreten von Feldern, Wiesen und Weiden während der Nutzung durch den Landwirt verboten. Wer dennoch ein Selfie in den blühenden Rapsfeldern macht, kann mit Bußgeldern von bis zu 10.000 Euro rechnen. Diese Strafen gelten auch, wenn keine Schilder oder Zäune vorhanden sind, die auf das Betretungsverbot hinweisen. Darüber hinaus können Landwirte Schadenersatzforderungen stellen, wenn durch das Betreten der Felder Ernteverluste entstehen. Ein Beispiel aus den Niederlanden zeigt, dass ein Tulpenzüchter durch ein ähnliches Verhalten einen Schaden von 10.000 Euro erlitt. Diese Problematik betrifft nicht nur Deutschland, sondern auch andere Länder, in denen blühende Felder zum Fotografieren einladen.
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Landwirte könnten durch unbefugtes Betreten ihrer Felder erhebliche finanzielle Verluste erleiden.
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