Putin testet neue Interkontinentalrakete „Sarmat“ als Machtprobe
Kremlchef spielt mit den Muskeln - Putin testet neue Super-Atom-Rakete „Sarmat“
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Wladimir Putin hat den erfolgreichen Test der neuen Interkontinentalrakete „Sarmat“ angekündigt, die als „Satan II“ bekannt ist. Die Rakete, die mehr als 35.000 Kilometer Reichweite haben soll, wird bis Ende des Jahres einsatzbereit sein und kann mehrere nukleare Sprengköpfe tragen. Dies geschieht in einem Kontext ohne verbindliche Obergrenzen für Atomwaffen.
- 01Putin testet die neue Interkontinentalrakete „Sarmat“, auch bekannt als „Satan II“.
- 02Die Rakete kann über 35.000 Kilometer weit fliegen und mehrere Atomsprengköpfe tragen.
- 03Der Test erfolgt nach dem Auslaufen des „New-Start-Vertrags“ zwischen Russland und den USA.
- 04Die „Sarmat“ soll in der Lage sein, jedes Raketenabwehrsystem zu umgehen.
- 05Russland modernisiert seine gesamte nukleare Triade, einschließlich Hyperschallwaffen.
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Wladimir Putin (73), der Präsident Russlands, hat am Dienstag den erfolgreichen Test der neuen Interkontinentalrakete „Sarmat“ bekannt gegeben, die im Westen als „Satan II“ bezeichnet wird. Diese Rakete gilt als eines der wichtigsten Prestigeprojekte der russischen Nuklearstreitkräfte und kann angeblich mehr als viermal so schwere Atomsprengköpfe tragen wie westliche Systeme. Ihre Reichweite wird mit über 35.000 Kilometern angegeben, und Putin kündigte an, dass die Rakete bis Ende des Jahres einsatzbereit sein wird. Der Test erfolgt in einem brisanten Kontext, da der letzte große Atomwaffenvertrag zwischen Russland und den USA, der „New-Start-Vertrag“, ausgelaufen ist, was bedeutet, dass es keine verbindlichen Obergrenzen mehr für die Atomarsenale gibt. Die „Sarmat“ soll nicht nur stärker, sondern auch präziser sein und in der Lage sein, Raketenabwehrsysteme durch suborbitale Flugbahnen zu umgehen. Dieser Test ist Teil von Putins umfassendem Aufrüstungsprogramm, das auch die Modernisierung der gesamten nuklearen Triade umfasst, einschließlich Hyperschallwaffen und anderer fortschrittlicher Waffensysteme.
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Die Modernisierung der russischen Atomwaffen könnte die geopolitischen Spannungen erhöhen und das Sicherheitsumfeld in Europa und darüber hinaus destabilisieren.
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