Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrt: Französische Patientin benötigt künstliche Lunge
Lebensgefahr nach Kreuzfahrt-Drama - Hantavirus-Patientin braucht künstliche Lunge
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Eine über 65-jährige Französin, die auf der Kreuzfahrt 'Hondius' war, ist schwer am Hantavirus erkrankt und benötigt eine künstliche Lunge. Der Ausbruch, der Anfang Mai auf dem Schiff gemeldet wurde, hat bereits drei Todesfälle gefordert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht derzeit keine Anzeichen für einen größeren Ausbruch.
- 01Französische Patientin benötigt künstliche Lunge aufgrund schwerer Hantavirus-Erkrankung.
- 02Drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Hantavirus-Ausbruch auf der 'Hondius'.
- 03Neun bestätigte Hantavirus-Infektionen wurden von der WHO gemeldet.
- 04Klinikpersonal und ein spanischer Passagier befinden sich in Quarantäne.
- 05Das Kreuzfahrtschiff 'Hondius' wird nach Rotterdam zur Desinfektion zurückkehren.
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Eine über 65-jährige Französin, die auf der Kreuzfahrt 'Hondius' war, ist an einer schweren Form des Hantavirus erkrankt und wurde an eine künstliche Lunge angeschlossen. Der Ausbruch, der Anfang Mai auf dem Schiff offiziell gemeldet wurde, hat bereits drei Todesfälle gefordert, darunter den niederländischen Hobby-Ornithologen Leo Schilperoord, der als mutmaßlicher Patient Zero gilt. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bisher neun bestätigte Hantavirus-Infektionen bei elf gemeldeten Fällen registriert. Der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, erklärte, dass es momentan keine Anzeichen für einen größeren Ausbruch gebe, jedoch die Situation sich ändern könne. Inzwischen befinden sich ein spanischer Passagier und zwölf Mitarbeiter des Radboud-Universitätsklinikums in Quarantäne, nachdem sie möglicherweise mit Körperflüssigkeiten eines Hantapatienten in Kontakt gekommen sind. Das Kreuzfahrtschiff 'Hondius' wird am 17. oder 18. Mai in Rotterdam erwartet, wo es gründlich gereinigt und desinfiziert werden soll.
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Der Hantavirus-Ausbruch könnte das Vertrauen in Kreuzfahrten beeinträchtigen und die Sicherheitsprotokolle für solche Reisen verschärfen.
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