Gesundheitsministerin Warken warnt vor Einschnitten bei Arztterminen im Rahmen des Sparpakets
Streit um Milliarden-Sparpaket : Warken warnt Ärzte vor Terminkürzungen
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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken appelliert an den Bundestag, das Einsparvolumen von 16 Milliarden Euro im Reformpaket zur gesetzlichen Krankenversicherung beizubehalten. Sie warnt Ärzte davor, ihre Terminangebote zu kürzen, und betont, dass gesetzlich Versicherte weiterhin Anspruch auf zeitnahe Arzttermine haben müssen.
- 01Nina Warken fordert, das Einsparvolumen von 16 Milliarden Euro im Reformpaket zu sichern.
- 02Ärzte sollen ihre Terminangebote nicht aufgrund der geplanten Einsparungen kürzen.
- 03Warken weist auf die gestiegenen Vergütungen der Ärzte in den letzten zehn Jahren hin.
- 04Die Ministerin äußert Skepsis gegenüber der Reduzierung der Krankenkassenanzahl.
- 05Warken ist offen für eine Prüfung der Regelungen für Beamte im Gesundheitswesen.
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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat sich für die Beibehaltung des Einsparvolumens von 16 Milliarden Euro im Reformpaket zur gesetzlichen Krankenversicherung ausgesprochen. In einem Interview mit der 'Rheinischen Post' betonte sie, dass das Kabinett bereits einen Kompromiss gefunden habe und Änderungen im parlamentarischen Verfahren nicht zu weiteren Schieflagen führen sollten. Warken warnte Ärzte, ihre Terminangebote nicht zu reduzieren, da gesetzlich Versicherte weiterhin Anspruch auf zeitnahe Arzttermine haben. Sie verwies darauf, dass die Vergütungen für Ärzte in den letzten zehn Jahren um 20 Milliarden Euro gestiegen seien, was teilweise zur Verringerung der Wartezeiten gedacht war, die jedoch nicht eingetreten sei. Zudem äußerte sie Skepsis gegenüber dem Vorschlag, die Zahl der Krankenkassen von über 90 auf 20 zu reduzieren, und erklärte, dass solche Änderungen sorgfältig geprüft werden müssten. Warken zeigte sich offen für eine Prüfung, ob die Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung auch für Beamte gelten könnten, betonte jedoch, dass dies nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich liege.
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Die geplanten Einsparungen könnten die Verfügbarkeit von Arztterminen für gesetzlich Versicherte beeinflussen, was zu längeren Wartezeiten führen könnte.
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