Tierschutzaktivisten fordern Maßnahmen gegen private Raubtierhaltung in Sachsen
Nach Tiger-Ausbruch mit einem Verletzten - Tierschützer kämpfen gegen private Raubtierhaltung
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Nach einem Vorfall in Sachsen, bei dem ein Tiger ausbrach und einen Mann verletzte, fordern Tierschutzaktivisten ein Verbot der privaten Raubtierhaltung. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Begegnungen mit Großkatzen in Mitteldeutschland, was die Behörden und Tierschützer alarmiert.
- 01Ein 300-Kilo-Tiger brach in Schkeuditz, Sachsen, aus seinem Gehege aus und verletzte einen 73-jährigen Mann schwer, bevor er erschossen wurde.
- 02Tierschutzorganisationen wie VIER PFOTEN bieten seit Jahren Hilfe zur Umsiedlung von Raubtieren an, doch die Besitzerin Carmen Zander reagiert nicht.
- 03Im August 2021 biss ein Leopard ein Fotomodel in Sachsen-Anhalt schwer ins Gesicht, was die Gefahren der privaten Raubtierhaltung verdeutlicht.
- 04Das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt entschied, dass ein weißer Löwe aufgrund unzureichender Gehegegröße nicht bei seinem Besitzer bleiben durfte, der das Tier jedoch verschwinden ließ.
- 05Tierschutzaktivisten warnen vor der unzureichenden Regulierung und den fehlenden Daten über die Anzahl der privat gehaltenen Raubkatzen in Deutschland.
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In Sachsen ist ein schwerer Vorfall mit einem Tiger, der aus seinem Gehege ausbrach und einen Mann verletzte, zum Anlass genommen worden, um die Problematik der privaten Raubtierhaltung in Deutschland zu thematisieren. Der Tiger, der 300 Kilogramm wog, wurde nach dem Vorfall erschossen, da er nicht eingefangen werden konnte. Tierschutzorganisationen, darunter VIER PFOTEN, haben wiederholt versucht, die Besitzerin Carmen Zander zur Umsiedlung ihrer Tiere in artgerechte Einrichtungen zu bewegen, jedoch ohne Erfolg. Bei einer Demonstration forderte auch der Oberbürgermeister von Schkeuditz, Rayk Bergner (CDU), die Entfernung der Tiger aus privater Haltung. Zudem gab es in der Vergangenheit weitere Vorfälle, wie den Angriff eines Leoparden auf ein Fotomodel in Sachsen-Anhalt, der die Gefahren solcher Haltungen verdeutlicht. Tierschutzaktivisten betonen, dass die komplexen Bedürfnisse dieser Wildtiere in privaten Anlagen nicht erfüllt werden können und fordern dringend gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung der Raubtierhaltung.
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Die Vorfälle mit Raubkatzen in privater Haltung könnten zu strengeren Regulierungen führen, die sowohl die Sicherheit der Öffentlichkeit als auch das Wohl der Tiere betreffen.
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