Rechtsextremer Vorfall bei Bundestags-Planspiel sorgt für Aufregung
Jugendlicher zeigt bei Bundestags-Veranstaltung rechtsextreme Geste
Image: Welt
Bei der Bundestags-Veranstaltung „Jugend und Parlament“ zeigte ein Teilnehmer das rechtsextreme White-Power-Handzeichen. Der Jugendliche wurde daraufhin ausgeschlossen. AfD-Chefin Alice Weidel äußerte sich zu dem Vorfall und sprach von „Ungeheuerlichkeiten“. Das Planspiel simulierte parlamentarische Abläufe mit über 250 Jugendlichen.
- 01Ein Teilnehmer des Planspiels „Jugend und Parlament“ zeigte das White-Power-Handzeichen und wurde ausgeschlossen.
- 02Das Handzeichen symbolisiert eine vermeintliche Überlegenheit weißer Menschen und ist in rechtsextremen Kreisen verbreitet.
- 03Alice Weidel, die Parteichefin der AfD, reagierte auf den Vorfall mit Gegenvorwürfen und kündigte rechtliche Schritte an.
- 04Das Planspiel fand vom 6. bis 9. Juni statt und ermöglichte es über 250 Jugendlichen, parlamentarische Entscheidungsprozesse nachzustellen.
- 05Die Teilnehmer waren zwischen 17 und 20 Jahren alt und wurden von Abgeordneten der fünf Bundestagsfraktionen nominiert.
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Das Planspiel „Jugend und Parlament“ im Bundestag wurde von einem rechtsextremen Vorfall überschattet, als ein Teilnehmer das White-Power-Handzeichen zeigte. Dieses Zeichen, das in rechtsextremen Kreisen verwendet wird, drückt eine vermeintliche Überlegenheit weißer Menschen aus. Der Jugendliche wurde am Dienstagmorgen von der Veranstaltung ausgeschlossen. Alice Weidel, die Parteichefin der Alternative für Deutschland (AfD), äußerte sich zu dem Vorfall und sprach von „Ungeheuerlichkeiten“, die ihr von anderen Jugendlichen berichtet wurden. Sie kündigte an, dem Vorfall mit juristischen und parlamentarischen Mitteln nachzugehen. Das Planspiel, das vom 6. bis 9. Juni stattfand, ermöglichte es über 250 Jugendlichen, die Rollen fiktiver Abgeordneter zu übernehmen und parlamentarische Abläufe zu simulieren. Die Teilnehmer, nominiert von Abgeordneten aller fünf Bundestagsfraktionen, diskutierten über fiktive Gesetzentwürfe und tauschten sich in einer Podiumsdiskussion mit Abgeordneten über die Nähe des Planspiels zur politischen Realität aus.
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Der Vorfall könnte das öffentliche Bild des Planspiels und die Wahrnehmung von rechtsextremen Tendenzen unter Jugendlichen beeinflussen.
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