Kommt jetzt der Kampf gegen Kabayel? - Usyk rettet WM-Titel mit Zitter-Sieg!
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Kommt jetzt der Kampf gegen Kabayel?: Usyk rettet WM-Titel mit Zitter-Sieg! Die wohl größte Box-Sensation dieses Jahrhunderts lag lange in der Luft – und wurde am Ende doch noch verhindert! Oleksandr Usyk (39) behält seinen Platz auf dem Thron im Schwergewicht. Der Ukrainer gewinnt vor den Pyramiden von Gizeh in Ägypten gegen Kickboxer Rico Verhoeven (37) durch technischen K.o. in der 11. Runde. Dabei liegt die Riesenüberraschung lange in der Luft. Usyk hat im Vergleich der Disziplinen (Boxer gegen Kickboxer) große Probleme. Seine Beinarbeit ist mangelhaft, wirklich beweglich ist er ebenfalls nicht und auch auf seine berüchtigten Finten fällt Verhoeven nicht herein. Der Niederländer, der in seiner Karriere überhaupt erst zum zweiten Mal einen reinen Profibox-Kampf absolviert, liefert eine großartige Leistung und liegt auf den Punktzetteln vieler Experten vorn. Doch dann kommt die 11. Runde. Rund 20 Sekunden vor Ende landet Usyk einen krachenden Aufwärtshaken. Verhoeven geht zu Boden, wird angezählt. Er steht wieder auf und macht weiter. Usyk setzt nach und plötzlich springt Ringrichter Mark Lyson dazwischen. Der erfahrene Referee bricht das Gefecht für den Geschmack vieler Zuschauer nach zwei, drei weiteren Usyk-Treffern viel zu früh ab. Eine Sekunde vor Ende der Runde ist Schluss. Usyk: „Rico, du bist ein großartiger Kämpfer. Das Ding war hart. Es war ein guter Kampf. Dann kam mein rechter Aufwärtshaken.“ Und Verhoeven sagt noch im Ring: „Es war ein früher Abbruch. Der Ringrichter wusste, dass wir am Ende der Runde sind. Lass mich weitermachen oder die Glocke läuten. Bis dahin hatte ich das Gefühl, dass ich nach Punkten vorn liege.“ Kabayel fordert WM-Kampf gegen Usyk Dann klettert Agit Kabayel (33) in den Ring. Der Bochumer spricht direkt zu Usyk und sagt: „Ich bin bereit. Deutschland ist bereit. Viele Ukrainer leben in Deutschland. Lass uns in ein Stadion gehen.“ Seit Monaten arbeiten er und sein Team im Hintergrund an diesem Mega-Event. Als Interims-Weltmeister (WBC) ist er sportlich längst dazu berechtigt, gegen den Ukrainer zu boxen, und wäre als Nächstes an der Reihe. Der Weltverband sieht das ähnlich und kündigte zuletzt an, dass Usyk nach der freiwilligen Titelverteidigung gegen Verhoeven gegen den Deutschen kämpfen muss“ Die Usyk-Antwort im Ring an Kabayel: „Lass es uns machen. Wenn Turki organisiert, dann bin ich dabei.“ Gemeint ist Sportfunktionär Turki Al-Sheikh (44). Der Saudi ist der große Geldgeber im Boxen, zieht im Hintergrund die Strippen. Angesprochen auf einen möglichen Kampf zwischen Usyk und Kabayel sagt er: Turki: „Wir wollen den Kampf gegen Agit und auch einen Rückkampf gegen Rico in den Niederlanden.“
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