Ukraine: Massive Angriffe auf Kiew – Furcht vor Oreschnik-Raketen
T-online
Image: T-online
Newsblog zum Krieg in der Ukraine Massive Angriffe auf Kiew: Furcht vor Oreschnik-Raketen Die Ukraine wird mit Raketen angegriffen. Ein Wohnhaus ist besonders hart getroffen worden. Alle Entwicklungen im Newsblog. Inhaltsverzeichnis - Bislang drei Verletzte nach Angriff auf Kiew - Selenskyj warnt vor Angriffen mit Oreschnik-Raketen - Ukrainischer Drohnenangriff auf Wohnheim – Zahl der Toten steigt - Selenskyj kritisiert Merz-Vorschlag - Ukraine: Russische Chemiefabrik im Landesinneren getroffen - Russland rationiert Treibstoff auf Krim - Ungarn verhängt Import-Verbot gegen Ukraine - Russen zerstören 900 Paletten mit UN-Hilfsgütern in Dnipro Sonntag, 24. Mai Bislang drei Verletzte nach Angriff auf Kiew Bei einem massiven Angriff mit Raketen und Drohnen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew werden mindestens drei Menschen verletzt. Mehrere Wohngebäude seien beschädigt worden, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Dem Angriff ging eine Warnung der Luftwaffe vor dem möglichen Einsatz der russischen Hyperschallrakete Oreschnik voraus. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Explosionen in Kiew gemeldet Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist am späten Abend von Explosionen erschüttert worden. Zuvor hatte die ukrainische Luftabwehr vor heranfliegenden russischen Raketen gewarnt. Im gesamten Land ist Luftalarm ausgelöst worden. Die ukrainische Hauptstadt sei "das Ziel eines massiven Angriffs mit ballistischen Raketen", erklärte der Chef der Kiewer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, im Onlinedienst Telegram. "Weitere Angriffe sind möglich. Bleiben Sie in den Schutzräumen", rief er die Bevölkerung auf. Samstag, 23. Mai Selenskyj warnt vor Angriffen mit Oreschnik-Raketen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet nach den jüngsten Angriffen Kiews auf russische Ziele einen Vergeltungsschlag Moskaus mit der besonders gefürchteten neuen Oreschnik-Mittelstreckenrakete. "Unsere Nachrichtendienste haben Berichte über eingegangene Daten erhalten, einschließlich von amerikanischen und europäischen Partnern, wonach Russland einen Schlag mit der Oreschnik-Rakete vorbereitet", teilte Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. Die Hauptstadt Kiew ist demnach auch in Gefahr. Russland hat die ballistische Rakete mit besonders großer Zerstörungskraft bereits zweimal in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt – einmal in der Großstadt Dnipro im Südosten des Landes ohne Sprengköpfe und zuletzt im Januar in der Westukraine. Ukrainischer Drohnenangriff auf Wohnheim – Zahl der Toten steigt Nach dem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnheim einer Berufsschule im russisch besetzten Gebiet Luhansk ist die Zahl der Toten laut Behörden auf 18 gestiegen. Es seien weitere Leichen aus den Trümmern des Gebäudes in der Stadt Starobilsk gezogen worden, teilte das russische Zivilschutzministerium mit. Unter den Trümmern würden noch drei Vermisste vermutet. Die Suche nach ihnen dauert demnach an. Die Behörden hatten die Zahl der Toten nach dem Angriff am Freitag immer wieder erhöht. Kremlchef Wladimir Putin hatte dem ukrainischen Militär einen "Terrorakt" vorgeworfen. Seinen Krieg gegen die Ukraine hatte er selbst 2022 begonnen und danach unter anderem das Gebiet Luhansk annektiert, das Kiew nun von Moskaus Besatzung befreien will.
Originalartikel lesen
Besuchen Sie die Quelle für den vollständigen Artikel.




